00:00:00: Der DAX wirkt derzeit wie ein Patient auf der Intensivstation der Weltpolitik.
00:00:05: Jeder Ausschlag beim Ölpreis verändert den Puls.
00:00:08: Eskaliert der Iran-Krieg, steigt das Fieber?
00:00:11: Kommt Friedensoffnung auf?
00:00:12: Bekommt der Markt Sauerstoff?
00:00:14: Nicht genug für eine vollständige Genesung Aber genug für einen kräftigen Atemzug.
00:00:19: Gleichzeitig ist am Zinsmarkt eine alte Normalität zurück Geld hat wieder einen Preis.
00:00:24: Nach Jahren, in denen Nullzinsen wie eine Betäubung wirkten, spüren Unternehmen Staaten und Anleger wieder die Schwerkraft des
00:00:32: Kapitals.".
00:00:34: Und Deutschland?
00:00:35: Die Wirtschaft läuft nicht los aber sie rappelt sich langsam wieder auf!
00:00:39: Die Bundesbank sieht eine leichte Erholung allerdings eher vorsichtiges anfahren als kraftvoller Neustart….
00:00:46: …und dann gab es ja auch noch Wahlen in Deutschland – darüber wird zu sprechen sein.
00:00:51: Ist der Ölpreis gerade der heimliche Dirigent des Dachs, sind normale Zinszyklen für viele Anleger inzwischen ungewohnt unbequem?
00:01:00: und reicht diese zarte deutsche Erholung um aus Börsen Hoffnung wieder echtes Vertrauen zu machen?
00:01:06: Wir sprechen drüber.
00:01:07: In dieser Folge.
00:01:20: Hallo und herzlich willkommen zur onehundertsechzigsten Folge.
00:01:24: Mikro trifft Makro.
00:01:25: Heute ist Donnerstag, der Zweiundzwanzigste September.
00:01:28: zwei tausend sechsund zwanzig ist es schon.
00:01:30: Und bei mir sitzt wie immer der Chefvolkswirt der Dekabank Doktor Ulrich Kater.
00:01:34: Guten Morgen Ulrich!
00:01:36: Guten Morgen mein Gott!
00:01:38: Mann, wir hatten
00:01:39: eben schon den Scherz.
00:01:40: Soll mich bitte nicht mit meinen Gott anreden?
00:01:42: Gut!
00:01:43: So viel Scherzt darf sein auch an diesem Morgen.
00:01:46: Wir sprechen heute über ein Thema ein bisschen detaillierter – das machen wir sonst eigentlich nicht, dass wir solche Wahlergebnisse so kommentieren.
00:01:53: Das machen wir auch weiterhin natürlich nicht.
00:01:54: aber wir sprechen über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Wahl.
00:01:58: denn die Wahlen in diesen doch vermeintlich kleineren Bundesländern Die zeigen doch große Wirkung.
00:02:05: Zuerst in Sachsen-Anhalt, dann jetzt Berlin und Mecklenburg-Vorpommern die neuen Parteien an den Rändern also die AfD und DIE LINKE wobei Letztere ist ja keine wirklich neue Partei.
00:02:16: Die sind einfach auf dem Vormarsch.
00:02:18: und die etablierten Parteien, der kann man sagen sie sind in einer Art Schockstarre gefangen teilweise unter der fünf Prozent Hürde wie die CDU beispielsweise in Mecklemburg-Pvorpommer.
00:02:28: Wir machen jetzt hier nicht die nächste politische Einordnung dieser Wahlergebnisse, aber es ist ja auch im Vorfeld schon spekuliert worden.
00:02:35: Was heißt das eigentlich alles für die Wirtschaft?
00:02:38: Und das ist ja schon eher unser Feld, Ulrich!
00:02:40: Lass uns doch mal anfangen mit den Kapitalmärkten.
00:02:43: welche Reaktionen gab es und was mussten Anleger und Anlegers vielleicht beachten um gut durchzukommen durch diesen Landeswahl-Zunami?
00:02:52: nennen wir ihn einmal?
00:02:53: Ja, jetzt nicht so viel... Das sind ja nun Ergebnisse auf der Bundesländerebene und die haben jetzt keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Wirtschaftspolitik in Deutschland.
00:03:06: Die wird ja in Berlin im Parlament gemacht, mit der Regierung für das ganze Land bei aller gebotenen Selbstständigkeit, Würdigung der Selbständigkeit.
00:03:20: In vielen Bereichen sind die Länder dann eben auch eher ausführende der Wirtschaftspolitik in Berlin.
00:03:27: Da gibt es vielleicht eine symbolische Bedeutungs- und nach dem Motto was ist denn wenn das Ergebnis jetzt auf Bundesebene passiert?
00:03:34: Aber man muss sagen dafür ist die nächste Bundestagswahl zumindest wie wir es heute ausschaut ja ein bisschen weit entfernt und da kann noch alles mögliche passieren.
00:03:45: Deswegen ist an den Märkten ja auch nicht viel passiert.
00:03:49: Von dieser Ordnung gibt es vielleicht eine Ausnahme, das sind die Reformen... Ich weiß nicht ob jetzt die Debatte des Wirtschaftsgeschehens und der Kapitalmärkte am Ende noch so viel interessieren.
00:04:02: Also offen gestanden mir geht's zumindest ein bisschen so.
00:04:04: ich weiß nicht dass bei einer oder anderen höherer oder höherer ist.
00:04:08: also mittlerweile sind diese Reformen ja auch schon so zerredet.
00:04:12: Also als Unternehmer oder als Unternehmerin würde ich jetzt nicht darauf vertrauen, dass ich jetzt noch auf irgendwas warte um meine Investitionsentscheidung zu treffen.
00:04:21: Ich glaube die Unternehmen machen eher trotz der Reform weiter oder der Reformdebatte.
00:04:26: also es lassen sich nach den Wahlen in Sachsen-Anhalt Berlin, Mittelmark-Vorpommern jetzt keine Reaktionen an den Kapitalmärkten so in der ganzen Breite Ein ganzer Aktienmarkt, Indexindex beispielsweise oder auch in den Anleihmärkten feststellen.
00:04:48: Da ist an der Oberfläche wenig zu sehen.
00:04:53: Wenn man vielleicht ein bisschen die Tiefe schaut kann man vielleicht die eine oder andere Reaktion feststellen oder konstruieren, je nachdem wie man es nimmt.
00:05:04: also so bei einzelnen Anleiheauktionen wo der Bund seine Bundesanleihen verkauft.
00:05:11: Da ist nach den Wahlen das Bieterinteresse ein bisschen weniger gewesen, aber das kann ja auch andere Gründe haben und es wird nicht dauerhaft sein.
00:05:19: Und bei einzelnen Aktien oder Anleihen hat man natürlich eine Reaktion und insbesondere Wohnungswirtschaft.
00:05:27: Klar die Enteignungspläne in Berlin, die haben ja schon zu deutlich einen Kursrückgängen bei Unternehmen, Börsennotierten-Unternehmen Wohnungsbereich gefunden.
00:05:38: Aber diese Reaktion muss man auch sagen, die haben jetzt im großen Teil auch schon in den vergangenen Monaten stattgefunden weil die Wahlergebnisse haben sich ja schon länger abgezeichnet.
00:05:51: was uns angeht also die Ökonomen und Beobachter natürlich macht man sich Gedanken was man sich hier aus diesen Ergebnissen für die Entwicklung im Bund ablesen kann.
00:06:05: Ja, also ob eine Wirtschaftspolitik jetzt generell in Reaktionen auf noch weiter erstarkende AfD nach links rückt beispielsweise.
00:06:16: Ob eben die notwendigen Reformen... wirklich wieder ganz zurückgedreht werden oder vielleicht Regierungen in zukünftigen Konstellationen im Bund überhaupt nicht mehr handlungsfähig sein könnten.
00:06:28: Das sind alles Themen und diese Fragen werden durchaus ja auch bei internationalen Investoren, die sehr viel Geld traditionsgemäß in Deutschland investieren.
00:06:38: Die werden gestellt.
00:06:41: Ja aber das kann man erst in den nächsten Monaten beantworten.
00:06:44: was wird aus den Reformen jetzt hier?
00:06:48: Wie sieht es bei der nächsten Bundestagswahl dann wirklich aus?
00:06:52: Die Finanzmärkte haben eigentlich aber auch eher die Eigenschaft, solche langfristigen politischen Entwicklungen dann jetzt nicht spektakulär an einem Tag zu verarbeiten mit dem Wahlergebnis.
00:07:04: Sondern auch eher schleichend und wir sehen ja beispielsweise die Verschlechterung der Finanzierungskonditionen des Bundes kann man interpretieren als eine mangelnde Antwortmöglichkeit der Regierung, ob das nur die Mitte ist oder vielleicht demnächst auch die Ränder sind auf die steigenden Ausgaben des Staates.
00:07:27: Auf die Überforderung des Staats mit verschiedenen Themen umzugehen.
00:07:32: und das ist eine Entwicklung, die ist ja schon ein Weile lang im
00:07:35: Gang.".
00:07:36: Dennoch du hast eben gesagt bis zur nächsten Bundestagswahl noch einen Augenblick hin – das ist natürlich auch der Fall!
00:07:44: kann man sich fragen, naja gewisse Trends und Entwicklungen sind ja schon absehbar.
00:07:47: Also die Entwicklung an den Rändern ist ja auch auf der bundespolitischer Ebene da?
00:07:52: Was wäre denn wenn sich solche Ergebnisse wie jetzt bei den Landtagswahlen dann auch auf Bundesebene einstellen würden?
00:07:58: Da wären wahrscheinlich stärkere Aktionen zu erwarten oder?
00:08:01: Genau also es wird ja schon durchaus Stand heute überlegt.
00:08:08: Bei einem Wahl sieht der Linken auf Bundensebene so wie wir das jetzt in Berlin gesehen haben mit Auswirkungen auf die Regierungsbildung, klar wird es schon denke sichtbare Reaktionen geben auch am Tag danach.
00:08:21: Also der Euro würde ein bisschen abwerten, denke ich.
00:08:23: Die Zinsen würden deutlich steigen.
00:08:26: Aktienmärkte wahrscheinlich einen deutlichen Abschlag zeigen und das eben dann auch plötzlich so.
00:08:34: das Thema Verstaatlichung würde Grundsatzentscheidungen für internationalen Investoren wahrscheinlich abschrecken und die deutschen Quoten in internationalen Portfolien wahrscheinlich dann sinken lassen.
00:08:46: Es würde wahrscheinlich auch Kapital aus dem Land selber flüchten, also was von Einheimischen hier eigentlich im Land ist und das Land verlassen wird, würde im Ausland investiert werden.
00:09:01: Da würde man sich Gedanken machen, welche Segmente des Aktienmarktes sind denn von der nächsten Verstaatlichungswelle vielleicht betroffen.
00:09:07: Also es würde auch sektoral dann wahrscheinlich Auswirkungen geben.
00:09:13: Die Zinsen würden steigen weil man eben eher eine Ausweitung von Sozialleistungen in diesen eigentlich eher zur Sparsamkeit zeigenden Zeiten erwarten würde und das würde die Zinsens steigen lassen.
00:09:30: Aber auch hier würde man ja erst mal nach diesen ganzen Vermutungen, wenn ein solches Wahlergebnis vorläge.
00:09:37: Würde man einen Kapitalmärkten erstmal reagieren aber das würde sich dann auch erstmal wieder normalisieren weil man würde natürlich nach so einer vielleicht auch spektakulären Reaktion dann erstmal schauen was wirklich passiert.
00:09:51: und da hat man auch in der Vergangenheit genügend Überraschungen gesehen dass Regierungen dann nicht ganz das machen, was man ihnen eben ins ideologische Stammbuch geschrieben hat.
00:10:07: Klar, wenn es bestätigt würde durch Maßnahmen, dann würden sich solche Reaktionen vertiefen.
00:10:11: Ist ja übrigens interessanterweise tatsächlich so, dass häufig die Parteien Dinge umsetzen müssen, die eigentlich gar nichts zu ihnen passen?
00:10:19: Also Beispiel CDU hat den Atomausstieg quasi vorangetrieben – weiß ich nicht wie lange es her ist Das war ja ein Thema, was eher die Grünen auf dem Zettel hatten.
00:10:32: Wo man gesagt hat naja die wollen das ja jetzt hat es die CDU aber umgesetzt aufgrund der Katastrophe in Fukushima damals oder den Folgen dessen.
00:10:41: Und so könnte man natürlich auch sagen, naja gewisse Notwendigkeiten waren da das zum Beispiel Herr Habeck als Wirtschaftsminister, grüner Wirtschaftsminister nicht sofort die erneuerbaren Energien komplett hochfahren konnte sondern auf einmal sich um Gaslieferungen kümmern musste weil der Ukraine Krieg des Gas abgestellt hat.
00:10:56: also das stützt ja deine These Regierungen müssen manchmal in der Realpolitik Dinge übernehmen eigentlich gar nicht so in ihrem Wirtschaftsprogramm drin hatten und das kann ja da genauso passieren.
00:11:06: Ja, da gibt es einmal die Zwänge.
00:11:08: Regieren ist dann wirklich nicht so einfach weil man muss aufbestehende Strukturen aufsetzen.
00:11:12: Es gibt auch einfach Aufgaben.
00:11:14: Es gibt außenische Partner.
00:11:16: Da gibt es sehr viele Leitplanken.
00:11:18: Wenn man die überspringen will, muss man wirklich Revolution machen.
00:11:21: Das ist das eine.
00:11:23: Das andere ist ja auch Reform kann am besten von denjenigen gemacht werden, die man eigentlich nicht zutrauen würde.
00:11:38: Also ein sozialdemokratischer Kanzler kann Arbeitsmarktreformen durchführen wie das Röder eben gemacht hat Aber auf der anderen Seite muss es schon im Rahmen der Kleiderordnung passen.
00:11:49: Also Herr Schröder hat ja nicht das Sozialsystem abgeschafft, er hat es verändert.
00:11:54: und worüber wir jetzt reden sind schon zumindest wenn man in Parteiprogramme hineinschaut größere Änderungen.
00:12:00: ob dass am linken Rand ist eben das Thema Bedeutung des Staates in der Wirtschaft da geht's nicht um Kleinigkeiten sondern wenn man es richtig durchzieht haben eine andere Wirtschaft hinterher.
00:12:10: oder auch am rechten Rand, wenn man sich die Einstellung der AfD zum Euro anschaut.
00:12:16: Dann ist das schon ein Überschreiten von Leitplanken.
00:12:20: und wenn eine Partei dann was ganz anderes macht, dann geht es schon an den Markenkern ran.
00:12:27: also das ist schon etwas anderes.
00:12:28: Also diese Möglichkeit dass man Reformen eigentlich nur dann machen kann Wenn man die eigenen Leute davon überzeugen kann weil man Vertrauen genießt geht eben nicht unbegrenzt.
00:12:43: Lass uns aber noch mal auf das Thema Verstaatlichung schauen, du hast es eben schon angesprochen.
00:12:48: Warum reagieren denn die Märkte und die Ökonomen da ja so verschnufft, so empfindlich auf das thema Verstaatslichungen?
00:12:54: Weil eigentlich die Grundidee, die jetzt gerade in Berlin vielleicht dahinter steckt ist ja gar nicht so schlecht.
00:13:01: Naja was was Ökonomen zumindest die konservativen Ökonome angeht würde ich mal ganz klar um auch viele andere Beobachter würde ich ja ganz klar sagen weil die jetzt ein bisschen mit den Augen rollen und sagen, es ist doch keine Lösung oder es ist zumindest keine Lösung im Rahmen von Wohlstand und Wachstum.
00:13:17: Das
00:13:17: ist auch eine teure Lösung muss man auch dazu sagen?
00:13:19: Genau
00:13:21: das Paradigma bei Ökonom traditionellen Ökonomen ist ja dass wachstums schon sinnvoll ist und notwendig ist weil wir unser Leben standort steuern wollen.
00:13:30: mit solchen Maßnahmen hält man das auf.
00:13:32: ich meine und Es ist das alte das alte Spiel was Wenn man länger dabei ist bei der Beobachtung von Wirtschaftspolitik und Maßnahmen, was einen dann so ein bisschen verzweifelt macht, weil es immer das Gleiche ist.
00:13:45: Es ist ja verständlich.
00:13:46: Man hat ein großes Problem wie Mollungsmangel und jemand, der jetzt nicht richtig lange Erfahrung hat oder vertieft drüber nachdenkt, denkt natürlich davon sofort klar wenn die Mieten so hoch sind muss der Staat eben in Regel vorschieben übernimmt gleich am besten alle Wohnungen runter.
00:14:06: Das sind ja Dinge, die einem gleich unmittelbar sofort einleuchten würden.
00:14:11: Der Problem ist halt nur, dass man damit nur in die erste Stufe bedenkt ... Man denkt eben einfach zu kurz, so einen Wirtschaftler würde sagen, damit erfasst man dann nur die ersten Rundeffekte von so einer Maßnahme.
00:14:24: Mietendecke rauf und gut ist jetzt sind die mieten besser und damit billiger und damit bezahlbar.
00:14:28: Problem gelöst!
00:14:28: So das ist so die Vorstellung.
00:14:31: Das ist es aber nicht.
00:14:32: In der Wirtschaft ist es halt nun mal so, Tausend weitere Wirkungen hat.
00:14:38: Das ist ja das worauf, worin sich die Ökonomien die ganze Zeit üben und das zu erfassen.
00:14:44: Zu versuchen, die Gesamtwirkung zu durchdenken und auch zu beobachten also auch die zweitrunden Effekte, drittrundende Effekt.
00:14:50: Also nehmen wir Beispiel Mietendeckel.
00:14:53: Zweitrundeffekt von Mietendeckeln sind eben dass nicht mehr investiert wird.
00:14:57: es wird also kein neuer Wohnraum geschaffen.
00:15:01: im Gegenteil Es kommen immer weniger Wohnungen in die Vermietung, weil es eben nicht mehr rentabel ist.
00:15:06: Und das wird auch nicht mehr in den Bestand investiert, also der Bestand veraltet.
00:15:11: und da gibt es eben aus der Vergangenheit so viele Beispiele wo man hinguckt Stockholm letztens, neunzehnt hundertvierziger Jahre New York in den siebzehr Jahren San Francisco in den neunziger Jahren jetzt Berlin gab.
00:15:26: mein schwedisch Ökonomen hat auf diese Erfahrungen Stockholm schon länger her.
00:15:33: Der hat das mal sehr überspitzt formuliert, der hat gesagt die zweiteffektivste Methode eine Stadt zu zerstören ist die Mietregulierung und die effektivsten sind dann noch Lufthangriffe.
00:15:42: also das ist etwas sehr drastisch.
00:15:43: ja das muss man nicht so machen meint aber eben die Erfahrungen die Städte gemacht haben die durch eben jahrelang und meistens sind es Jahrzehntelange Regulierungen oder auch staatliche Wohnungswirtschaft, die dann einfach heruntergewirtschaften worden sind.
00:16:00: Und das dauert dann eben so zehn Jahre, zwanzig Jahre bis man es dann sieht.
00:16:03: Dann sieht man es aber heftig und da fragt man sich, woran es liegt?
00:16:11: Die Gefahr besteht darin, dass man gegen solche Zweidrundeffekte dann noch mit neuen Maßnahmen agiert.
00:16:17: Dann sagt man da muss wieder eingegriffen werden.
00:16:19: Da müssen wir das ganze Wohnungswesen verstaatlichen und am besten auch die Wohnungen, die nicht im Besitz von Wohnungsgesellschaften sind.
00:16:25: Dann machen wir das halt noch mehr vom bisherigen Rezept.
00:16:30: Und dann wird der Rest des privaten Bauwilligens, der noch da ist, vergrault.
00:16:35: Und dann sagt man, der muss der Staat ab.
00:16:37: Jetzt muss er auch selber bauen.
00:16:38: und dann stellt man sich die Lösung aller Probleme vor, dass der Staat den ganzen Sektor übernimmt.
00:16:44: Welche qualitätsstaatliche Bauherren haben das immer?
00:16:46: ja an diversen Opern oder Eisenbahnen stecken dieser Tage?
00:16:49: Ganz zu schweigen von der Bürokratie, die dann aufgebaut werden muss um... die Verteilung dieser Wohnung dann einzusetzen, weil Wohnungsmangel bleibt ja bestehen.
00:16:58: Aber wir haben eine Riesenbürokratie und auch viel Ungerechtigkeit dabei das dann eben zu managen.
00:17:05: Kurzer Sinn lange Rede.
00:17:07: wenn man mal systematisch und realistisch vor allen Dingen vor den Erfahrungen der Vergangenheit nachdenkt Dann sind einfache Lösungen keine einfache Lösung sondern schaffen meistens neue und größere Probleme.
00:17:21: Man stellt sich vor, der Staat kann alles planen und machen.
00:17:25: Er kann es aber nicht.
00:17:27: Ansonsten hätte sich so eine Institution wie Märkte gar nicht in der Geschichte so lange gehalten.
00:17:32: Am Ende zeigt sich eben dass die gar nicht gar nicht so schlecht sind insbesondere bei allem was mit diesen komplexen Gewürfen von Wirkungen in der Wirtschaft zu tun hat.
00:17:44: Daher würde man eben sagen behalte die private Wohnungswirtschaft bei.
00:17:49: Gibt jetzt den Vorschlag zu sagen, wir können denenjenigen die Grundstücke haben in Städten aber die nicht bauen aus irgendwelchen Gründen.
00:17:57: Können wir eine Steuer auferlegen?
00:17:58: Eine neue Art von Grundsteuer oder Nichtgrundsteuer.
00:18:02: das heißt also Anreize setzen um neu zu bauen Baulücken schneller füllen bessere schnellere Genehmigungsverfahren zu geringeren Preisen bauen weniger Vorschriften.
00:18:15: Das sind so die Dinge wo man sagen würde da muss mehr passieren, denn es ist ja so jetzt einfach zu sagen machen nix weil der Markt besser ist.
00:18:23: Ist auch nicht richtig.
00:18:25: aber das sind eben so Maßnahmen die wirken so schwach nach dem Motto Wir verbessern die Möglichkeiten für die Märkte.
00:18:32: Aber Die Erfahrung ist wenn man dann zehn Jahre wartet dann passiert dann doch mehr.
00:18:37: beziehungsweise anders gesprochen Wenn wir in den letzten Jahren diese Regeln schon eingeführt hätten wäre noch weniger gebaut worden.
00:18:46: gut haben wir das Thema auch mal ausführlich beleuchtet und richtig.
00:18:48: vielen Dank dafür.
00:18:52: Ich sehe schon du hast eine Menge Emotionen in dem Wohnungsthema, weil es einfach tatsächlich auch ein wichtiges Thema ist dass die Menschen bezahlbaren Wohnraum weiterhin haben.
00:19:01: den hätten sie ja dann aber auch guten bezahlbare Wohnraum.
00:19:04: also Wirtschaft ist halt auch Psychologie.
00:19:06: wenn wir zufrieden sind dann konsumieren wir vielleicht auch lieber oder so.
00:19:09: man sieht eben zunehmend zunehmen zu einem eine Denke auch gerade bei den jungen Leuten was vollkommen verständlich.
00:19:16: Aber aus Sicht von jemandem, der sich länger mit den Sachen beschäftigt und nicht ganz nachvollziehbar ist in so eine Denke.
00:19:22: Der Staat kann alles machen!
00:19:24: Der Staat hat unbekanntes Geld, der Staat kann Alles organisieren und er soll dafür sorgen dass wir uns nicht ändern müssen Und das wird nichts einem guten Ende führen.
00:19:33: Lass uns aber auch nochmal drauf schauen.
00:19:35: Wir hatten ja noch einen anderen Wahlerfolg schon vor zweieinhalb Wochen jetzt In Sachsen-Anhalt.
00:19:42: Da war die AfD sehr stark.
00:19:43: Was wäre denn mit einer AfD?
00:19:45: Wirtschafts-Regierung, wenn die AfD ihre Wirtschaftspolitik umsetzen würde.
00:19:48: Da gibt es doch wahrscheinlich auch die ein oder andere Überraschung dann.
00:19:52: Das ist eine gute Frage.
00:19:53: das Programm von denen nicht so richtig eindeutig noch viel uninterpretiert werden.
00:19:58: also aber auch hier wahltag Montag nach der Wahl fällt mir natürlich zu allererst einen.
00:20:04: der Eurokurs wird einbrechen.
00:20:06: Austritt aus dem euro war ja quasi den Nukleus aus dem sich die AfD überhaupt gegründet hat.
00:20:11: damals.
00:20:13: Renditeabstände der anderen Staatsanleihen in Europa, Frankreich, Italien und Spanien etc.
00:20:19: Zu deutschen Bundesanleihen werden sie extrem ausweiten.
00:20:24: Das Geld wird nach Deutschland fließen.
00:20:27: Deutschland wird als stärkstes Anleiherland gesehen werden auch unter solchen Euro-Auflösungsfantasien.
00:20:35: Das wird erst mal geschehen.
00:20:37: Es wird Aktienrückgänge geben gerade für deutsche Industrieunternehmen weil die dann natürlich, wenn alles aufgelöst wird hier was am europäischen Markt haben und wir sehen wie wichtig der europäische Binnenmarkt für die deutsche Industrie ist.
00:20:50: Weil eben die Export-Einbrüche nach Amerika, nach China aufgefangen worden sind durch Exporte in den europäischen Markt.
00:20:59: Wenn es das nicht mehr gäbe, dann hätte die deutsche industrie zurzeit einen größeren Arbeitsplatz abbauen noch ein wesentlich größeren als es ohnehin schon geschieht.
00:21:11: also Das würde alles sofort am Tag eins eingepreist werden in die Märkte.
00:21:15: Und dann kommt natürlich auch drauf an, was macht eine solche AfD-Regierung dann wirtschaftlich wirklich?
00:21:23: Da scheint mir doch die Diskussion in der Partei noch gar nicht gelaufen zu sein weil die Partei eben ja vor allen Dingen durch Protest gegen gesellschaftliche Entwicklungen und weniger wirtschaftspolitische Diskussionen oder ernsthafter Aufarbeitung von Themen oder Reformen oder sonst was gemacht worden ist.
00:21:46: Und dieses Profil müsste die Partei dann erst
00:21:48: bekommen.".
00:21:51: Jetzt haben wir ganz viel darüber geredet, was wäre wenn so ein bisschen was passiert?
00:21:55: Dann lass uns mal zur Realpolitik wechseln!
00:21:58: Denn es kommt wahrscheinlich etwas zurück, das wir schon kennen aus dem Jahr, zum Beispiel der Tankrabatt ist wieder da... Nennen wir es mal nicht Tankrabatt, nennen wir das mal Preissenkung.
00:22:09: Staatlich verordnete Preissänkungen worüber der auch immer dargestellt wird ist jetzt ja auch in der Diskussion den Mehrwertsteuersatz zu vergünstigen etc.
00:22:18: und beim Nachdenken über diesen Spritpreis ist mir noch eine Sache aufgefallen.
00:22:22: Der Sprit an der Zapfsäule oder das Heizöl was wir tanken oder das Gas was wir tanken Das ist tatsächlich eines der wenigen Güter wo wir die Preisentwicklung des Rohstoffes unmittelbar In unserem Portemonnaie merken.
00:22:35: also Beispiel, wenn ich das Toastbrot kaufe im Supermarkt für sagen wir mal zwei Euro und der Weizen wird teurer dann merke ich das auch irgendwann weil irgendwann kostet dann vielleicht zwei Euro fünfzehn oder so.
00:22:47: Aber das ist immer so zeitverzögert!
00:22:49: Der Preis des Produkts bleibt ja erstmal gleich.
00:22:51: im Wesentlichen Ja beim Öl- und beim Sprit ist es jetzt sofort in der Importmanee merkbar.
00:22:57: also am Tag Wenn dir jetzt irgendeine Pipeline kaputt geht Am nächsten Tag ist der Sprittpreis einfach direkt höher Und dass haben wir bei anderen Gütern ja nicht.
00:23:06: Also da haben wir schon eine extreme Preiswahrnehmung natürlich auch in der Bevölkerung, ne?
00:23:10: Ja das ist richtig... was auch sehr schnell wirkt, wäre eine generelle Mehrwertsteuerveränderung.
00:23:17: Da muss man allerdings noch einen Punkt berücksichtigen.
00:23:21: wenn man sagt wir machen das dann mal temporär für ein paar Monate keine Ahnung Lebensmittel oder sonstwas.
00:23:27: Dann flucht der Einzelhandel und zwar lautstark bis nach Berlin weil die Umstellungen extrem sind bei der Verarbeitung von
00:23:39: Systemseitig.
00:23:41: Das einzustellen, die Systeme umzustellen und wenn man das ein paar Monate macht dann haben die Einzelhändler eine riesige Belastung da.
00:23:50: Das würde man aber auch relativ schnell sehen, es würde dann auch schnell weitergegeben werden.
00:23:53: Aber du hast recht natürlich klar... Ganz sichtbarer Preis, der Tankpreis war wir uns ja auch ziemlich oft erlebt.
00:24:04: Man hat ja irgendwie immer vor Augen, man fährt irgendwo lange und zack ist da so eine Tafel mal sieht oh wie der teurer geworden?
00:24:12: Beobachtung von Inflationen oder bei der Wahrnehmung von inflation auch ausgekriegt, dass die meisten Menschen sich verständlicherweise bei ihrem Inflationsempfinden davon leiten lassen was wir halt täglich so aufgeben.
00:24:23: Ob es mal ins Restaurant geht oder ob's mal ins Tanken geht das sind so Sachen die kommen schon mal häufiger vor und dann sieht man schon obs das ist ja teurer geworden und dann sagt man oh dann ist das ganze Leben so viel teuer.
00:24:33: wie ein psychologischer Effekt.
00:24:34: deswegen spricht man ja auch dann von der gefühlten inflation und die weicht er wieder ein bisschen ab von dem was gemessen wird, aber das ist jetzt hier eben ein ganz anderer Zusammenhang.
00:24:46: Aber der Tankrabatt kommt zurück wie auch immer ausgestallt wenn wir ihn darüber hatten?
00:24:50: Ja alter Weil in alten Schläuchen.
00:24:52: Das haben wir zweimal gemacht jetzt im Tankrabat.
00:24:57: bei den letzten beiden Malen hat die Regierung gesagt dass es jetzt das letzte mal dass wir den Tankrabatter machen weil er eigentlich unsinnig ist ja weil er allen was gibt Gießkanne und weil er teuer ist den Mist machen was anders.
00:25:09: und anders heißt eben vor allen Dingen das, was ja jetzt auch ein bisschen lauter diskutiert worden ist im Einkommensabhängige Transfers.
00:25:16: Wenn man den Haushalten die darauf angewiesen sind dann im Monat fünfzig Euro oder was auch nur als Beihilfe zum tanken gibt, dann würde man ja schon viel erreichen.
00:25:27: aber es wäre natürlich billiger weil eben nicht mehr alle dabei sind, nicht mehr diejenigen die es gar nicht nötig haben.
00:25:33: Aber diesen Transfermechanismus, das heißt also dass man die Leute kennt und auch die Kontonomat von denen um das Geld eben zu überweisen.
00:25:40: Das ist immer noch nicht entwickelt worden und das ist ein bisschen unverständlich.
00:25:43: Genau ich habe jetzt gezahlgehört in einem anderen Podcast Die haben gesagt neunzehn Prozent etwa der Bundesbürger die beim Finanzamt registriert sind Haben eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet oder das irgendwie abgegeben.
00:25:58: was diese dass dieser Rückkanal eben auch funktioniert
00:26:02: Da muss man sich natürlich auch die Frage stellen, warum ist das nicht mehr?
00:26:07: Das hat mit Kommunikation von Staat zu tun.
00:26:11: Aber wie gesagt es ist einfach noch nicht vorangekommen und das ist auch so ein bisschen symptomatisch für diese Präsigkeit der Politik.
00:26:21: Ja jetzt hatten wir ja noch das Thema mit den Reformen.
00:26:23: Der Kanzler, der hat gesagt ja das ganze Thema macht was mit ihm, ja was denn nun?
00:26:27: Was macht's damit?
00:26:28: Ja das hätten wir auch gerne gewusst, aber auch Teil dieser Missglück Kommunikation, für die er jetzt leider ja nun steht.
00:26:35: Normalerweise würde man dann sagen, wenn er gute Politik macht oder eine schlechte Kommunikion, naja gut, dann lieber so um als andersrum.
00:26:42: aber das ist eben auch noch nicht ganz sicher ob die Politik eben so gut ist.
00:26:46: Die Kommunikations ist aber doch ein wichtiger Punkt.
00:26:52: Ja, was macht's mit ihm?
00:26:53: Also ich hab das Gefühl also auch nach den jetzigen Debatten die sich jetzt wieder um dieses Reformkonzept drehen.
00:27:00: Was drehen wir zurück?
00:27:00: Was können wir machen und was wollen wir nicht machen?
00:27:04: Ich habe das Gefühl die Politik spielt eben immer noch das alte Lied nur mit einer neuen Strophe und das heißt... Das alte Liet heißt Wir verstehen euch ja Ihr wollt nichts ändern hier in Deutschland Dann ändern wir halt die Änderung wieder zurück.
00:27:15: Machen wir wieder ein bisschen weniger davon dann bleibt es eben ein Stückchen mehr so wie es ist.
00:27:20: Ich weiß aber gar nicht, ob das überhaupt ist was die Leute wollen.
00:27:24: Ob diese Nachgiebigkeit der Politik überhaupt noch das ist, was den Leuten imponiert?
00:27:29: Sondern eigentlich wollen sie ja einen neuen Sound.
00:27:33: Die wollen ein Programm durchdachtes Programm.
00:27:38: Wir wissen wo wir hinwollen und wissen was dafür notwendig ist und das machen wir jetzt auch.
00:27:44: Das tut weh!
00:27:45: Wir können uns nicht mehr alles leisten.
00:27:46: Wir wollen aber den Sozialstaat nicht abschaffen ihn verändern, denn er kann nicht mehr so bleiben wie er ist.
00:27:53: Wir können ihn uns nicht leisten und wir haben die und die Vorstellungen von Lastenverteilung.
00:27:59: Das machen wir jetzt auch und wenn ihr Einspruch erheben wollt macht das.
00:28:02: bei der nächsten Wahl könnt ihr uns abwählen.
00:28:05: Aber wir sind davon überzeugt, es ist notwendig und wir haben jetzt noch zwei Jahre Zeit bis zum nächsten Mal.
00:28:09: Dann lassen wir das wirken.
00:28:11: Ja, das ist eigentlich glaube ich ein Auftreten und ein Sound den man eigentlich eher auch gut heißen würde – bei vielen kritischen Wählerinnen und Wählern.
00:28:20: Das Problem liegt natürlich darin dass man das mit einer Koalition schlecht machen kann wo man dann schon innerhalb der Koalition suchen muss.
00:28:26: Wo kriegt man denn für einen Vorschlag überhaupt?
00:28:28: Innerhalb der Regierung eine Mehrheit In der Koalition, wo in die entgegengesetzten Richtungen gezogen wird ist das schon schwierig.
00:28:37: Das muss man ja durchaus anerkennen.
00:28:41: Nur der Stillstand, der dann da rauskommt, den spüren die Leute und wollen sie nicht mehr.
00:28:46: Dann passiert eben das was wir gegenwärtig erleben.
00:28:49: Dass mit dem Wissen, wo es lang geht machen jetzt die anderen Parteien, obwohl ich das auch hinterher dann auch nicht wisse.
00:28:55: Denn so ein wirtschaftliches Bereich, was ich einordnen kann... Tolle Konzepte liegen da ja auch nicht vor.
00:29:08: Aber die Geschichte wird es zeigen, wo's hingeht und dass die Geschichte ist erstmal in den nächsten Bundestagswahlen.
00:29:16: Ja dann lass uns doch mal diese Untiefen der deutschen Wirtschaftspolitik so ein bisschen verlassen und lasst uns mal in die internationalen Gewässer segeln denn das beschäftigt uns seit vielen Monaten.
00:29:28: und das is der Ölpreis.
00:29:30: Und der Ölpreis ist ja auch so ein bisschen der Taktgeber für die Wirtschaft, für die globale Wirtschaft.
00:29:36: Man könnte es jetzt ja fragen gut wir machen jetzt einen Tankrabatt und so und irgendwann gibt's vielleicht auch eine Lösung im Iran Krieg und das pendelt sich alles wieder ein.
00:29:46: wird dann der Tankrabat schon bald wieder irgendwie obso lädt werden dass man sagt wir können sie eigentlich wieder abschaffen?
00:29:51: die Preise haben Sie ja wieder beruhigt?
00:29:53: Nee wohl eher nicht.
00:29:55: Also wir haben unsere Ölpreisprognose jetzt auch nochmal wieder angehoben.
00:30:00: Eher so ein Bereich von neunzig bis hundert Dollar, zumindest bis zum Rest des Jahres und dann erst im kommenden Jahr eine langsame Senkung vielleicht wenn wir Glück haben in der zweiten Jahsefte dann wieder auf siebzig Dollar pro Berrel.
00:30:14: aber auch das ist eben die nächste Klippe ob sich das im nächsten Jahr normalisiert.
00:30:18: also der Preis wird hoch bleiben.
00:30:20: Eine positive Nachricht ist dann sozusagen in der zweiten Ableitung zu sehen und die lautet, wenn der Preis jetzt nicht noch weiter steigt.
00:30:30: Der ist ja schon hoch genug.
00:30:32: Wenn er nicht noch weitesteigt, dann steigen wenigstens die Inflationsraten nicht mehr an weil Inflation raten messen nur wie weit die Preise weitersteigen.
00:30:42: Immer zwölf Monate zurück um das nochmal klarzumachen.
00:30:45: Das ist so ein Mechanismus den man auch immer im Kopf haben muss bei der Inflasion bei Inflitionsraten.
00:30:50: Das heißt also, wenn er bei hundert bleiben würde dann wäre das alles schwierig für jeden der immer hundert Dollar fürs fast zahlen muss.
00:30:58: Aber die Rate geht trotzdem runter?
00:31:00: Aber die Inflationsrate geht dann runter.
00:31:01: Die zeigt dann an es wird nicht mehr noch mal weiter schlimmer.
00:31:05: Was ist ja das was die Ininflation sozusagen anzeigt.
00:31:08: Für den Preis einer Zapfsäule bleibt halt belastend und deswegen glauben Wir also jetzt erst mal, dass wir mit diesen Preisen leben müssen.
00:31:20: Die Gründe sind bekannt.
00:31:22: die Normalisierung an der Straße von Hormus findet nicht statt aber es bleibt auch dabei.
00:31:29: Es kommen mehr Öltransporte durch und an den
00:31:32: Markt
00:31:33: als man das befürchtet.
00:31:35: ist also nicht so Dass die Weltwirtschaft zusammenbricht Und dass eben der Preis jetzt fossiert weiter ansteigt?
00:31:43: Das wäre nach wie vor das Risikoszenario.
00:31:46: Inflationsthema nochmal.
00:31:47: Angenommen, der Preis bleibt jetzt hoch beim Öl und wir haben weiterhin recht hohe Inflationsraten vielleicht auch dadurch dann kommt es da nicht irgendwann zu dieser Lohnpreisspirale.
00:31:58: also das dann nach höheren Lohnupraufschlägen gefordert wird dass höhere Löhne geforderd werden Und dadurch natürlich Produkte wieder teurer werden, dadurch die Inflation widersteigt und dann wieder höhere Löhne.
00:32:10: Dann kommen wir genau in diese Mechanik rein, dass es immer alles deutlich teurer wird.
00:32:15: Ist das schon irgendwie am Horizont absehbar?
00:32:17: Glücklicherweise nicht!
00:32:18: Aber genau das was du beschreibst ist die Wirtschafts-Historische Blaupause sozusagen Das Schreckgespenst vor dem man sich fürchte – das waren die siebzehr Jahre Da war was gleiche.
00:32:30: Wir haben Ölpreisschock gehabt und die Notenbacken haben sich das angeschaut und gesagt, da machen wir jetzt keinen Ölpumpen und dann haben sie nichts gemacht.
00:32:39: Und dann setzt sich genau das ein, was du gerade beschrieben hast.
00:32:41: Dann haben natürlich alle versucht die Preissteigerung dann Wettzumachen.
00:32:46: in den Lohnsteigerungen hatten sogar noch mehr gefordert und es hatte eine neue Preis Steigerung ganz anderen Bereichen dann in Gang gesetzt und Rückzug hatte man einen ganz breiten Inflationsprozess und das hat zehn Jahre gedauert.
00:32:56: und da war man bei Inflationeraten in Großbritannien gings bis zu fünfundzwanzig Prozent.
00:33:04: also Das waren wirklich völlig instabile Zeiten.
00:33:09: und dann musste mit einem ganz großen Vorschlaghammer die Gap-Politik mit riesen hohen Zinsen, zweistellige Notenbankzinsen musste das Ganze gebremst werden.
00:33:18: Und das will man eben vermeiden.
00:33:19: Deswegen starren die Notenbanken auf.
00:33:21: diese zweite Rundenfekte haben wir noch nicht Gott sei Dank aber starren nicht nur drauf sondern sagen auch gleichzeitig im Gegensatz zu den siebzehren tun wir was Wir erhöhen jetzt langsam maßvoll.
00:33:33: Aber es ist so eine Art warmen Signal an die Wirtschaft an alle, diejenigen, die Preise oder Löhne verhandeln und machen.
00:33:42: Schlagt es nicht über die Strenge?
00:33:44: Weil wir sind schon dabei der Wirtschaft, der Konjunktur so ein bisschen den Wind aus dem Segel zu nehmen.
00:33:50: Und wenn ihr da weitermacht dann machen wir auch weiter.
00:33:54: Dann wird die Konjunktion einknicken und dann könnt ihr gar keine Lohnerhöhungen mehr durchsetzen weil das geht nämlich gar nicht mehr.
00:34:01: Das ist so was gerade passiert.
00:34:07: Wenn wir mal in der eigenen Folge aufarbeiten, was da überhaupt passiert gerade.
00:34:12: Notenbanken sehen gerade dass sich ihr Spielfeld komplett ändert.
00:34:18: die kommen aus einer sehr schönen Phase letzten zwanzig Jahre und jetzt wird es ein bisschen holpriger Und bisher wären sie sich eben mit leichten Zinssteigerungen.
00:34:31: Das ist schon absehbar und es geht noch ein bisschen weiter.
00:34:34: Aber diese Zinserhöhung, die sind ja so ein bisschen Freuden und Leid zugleich.
00:34:38: also die einen freuen sich darüber Es gibt wieder Zinsen am Tagesgeld.
00:34:43: Die anderen sagen vielleicht Ja ich finde's nicht so doll weil demnächst läuft mein Kredit aus Ich muss den umschulden Und dann wird alles deutlich teurer.
00:34:51: Wer sich jetzt in so einem Bauabenteuer stürzen möchte nochmal, der wird natürlich sagen ich finde es eigentlich gerade nicht so doller.
00:34:57: Also mir hilft das gerade nicht.
00:34:58: aber das ist genau das was die Notenbanken ja eigentlich bezwecken wollen damit?
00:35:03: Ja aber am Ende wollen sie mit diesen moderaten Zinssteigerungen verhindern dass die Zinsen richtig steigen.
00:35:10: denn gerade du erwähnst es Baufinanzierung.
00:35:12: fragen wir mal die Elterngeneration vielleicht eine Großelter Generation wie die finanziert hat.
00:35:18: und da kriegt man dann gesagt Ach Kind, ihr habt jetzt hier vier Prozent, fünf Prozent Bauzinsen.
00:35:28: In Amerika sind es schon sieben.
00:35:31: Wir haben damals zweistellig zwölf Prozent finanziert.
00:35:34: Aber das ist so ein bisschen wie die Geschichten vom Schulweg der Eltern früher.
00:35:37: Die sind ja auch durch Moare gewartet.
00:35:40: in Gummistiefeln mussten gegen wilde Tiere kämpfen um in die Schule zu
00:35:45: kommen.
00:35:46: Ja aber im Gegensatz zum Moa können hohe Zinsen schnell zurückkommen.
00:35:53: Schwieriges
00:35:54: Bild jetzt, oder?
00:35:55: Ja, du hast damit angefangen!
00:35:59: Es gibt eben relativ schon einfach Möglichkeiten wie man wieder zu den hohen Zinsern kommt und diese Vorstellungen haben damit zu tun dass die Leute das verstrauen verliert in die Notenbanken.
00:36:13: Das heißt also Vertrauen verlieren ist die Inflation bei zwei Prozent bleiben in den nächsten zehn Jahren.
00:36:17: Und das versuchen sie halt zu verhindern.
00:36:19: und deswegen wird man sagen, gibt es bei den kurzen Zinsen jetzt gleiche Zinssteigerungen.
00:36:26: Bei den langen Zins sind die haben das mitgemacht aber beim langen zinsen ist auch ein Deckel drauf.
00:36:31: also viel weiter wird das da nicht mehr gehen.
00:36:34: nur wer jetzt sagt er will jetzt unbedingt Baufinanzierung machen muss man auch sagen so viel billiger wirds jetzt im nächsten in den nächsten Monaten dann nicht werden.
00:36:43: vielleicht gehen die Zins noch wieder ein bisschen runter.
00:36:45: Aber dass wir wieder zurückkommen zu dem, was dann jetzt in den letzten fünf oder zehn Jahren ... Also
00:36:51: die quasi null Zinsen?
00:36:52: Die quasi nullzens.
00:36:53: Das wird nicht mehr geben.
00:36:54: Da kann man auch jetzt etwas entscheiden und machen.
00:36:59: Da wird man sich nicht gesund stoßen können an der Zinsin.
00:37:02: Eigentlich wollte ich mit dir jetzt noch über das Thema Anleihen reden.
00:37:04: Ich glaube, dass schieben wir mal auf unsere Zinsfolge.
00:37:05: Ja machen wir mal Zins folgen
00:37:07: weil da können wir das perfekt verarbeiten.
00:37:09: eine Sache ich hatte auch gelesen bei der Bundesbank die haben irgendwie gesprochen darüber dass jetzt ja demnächst die Wirtschaft in Deutschland wieder wächst und so Wenn man da sich so umhört im Bekannten- und Freundeskreis, das nimmt irgendwie so keiner wahr.
00:37:22: Woher kommt denn dieser Optimismus der Bundesbank?
00:37:24: Dass da demnächst irgendwas passieren könnte?
00:37:26: Na ja die Zahlen bleiben ... Die Prognosen bleiben schon bei.
00:37:30: soweit auf grün ein Prozent Wachstum in diesem Jahr.
00:37:33: Das ist jetzt ein bisschen durcheinandergekommen weil es dritte Quartal oder sagen wir sehr der Sommer, Sommerhalbjahr war jetzt verzerrt ökonomisch verzerrt wegen der Trockenheit, wegen der Hitze Rheintransporte waren nicht möglich und so weiter, dass die Produktion runtergegangen ist.
00:37:47: Es wird aber alles nachgeholt.
00:37:49: insofern verteilt sich ein bisschen anders im Jahr als erwartet, aber das einem Prozentwachstum steht weiter.
00:37:56: eher eine Frage der Struktur dieses Wachstums.
00:38:00: also die Hälfte von diesem einen Prozent halbes Prozentpunkt kommt aus dem staatlichen Infrastrukturprogramm und Verteidigungsprogramm usw.
00:38:10: den Ausgaben, die jetzt langsam wirksam werden.
00:38:14: Dann haben wir noch drei Zehntelprozentpunkte von diesem Wachstum.
00:38:19: Das ist ein reiner Arbeitstageffekt, wir müssen dieses Jahr mehr arbeiten, paar Tage mehr und dann bleiben eben nur zwei Zehnte für den Rest das heißt für den Optimismus in der Wirtschaft und er ist erkennbar gering und daran hat sich nichts geändert.
00:38:32: wie gesagt die Reform zünden keinen Investitionsbooster und das ist ein bisschen schade.
00:38:40: Die kommenden Wochen wenn du so draufschaust.
00:38:42: Was habt ihr so auf dem Schirm, wo ihr sagt, na das werden wir beobachten.
00:38:45: Okay Ölpreis haben schon mal einen Haken dran, den habt ihr immer im Blick.
00:38:48: E?
00:38:48: Nee, das Wichtigste wird jetzt sein wie wirken sich die ja nun doch gestiegenen Zinsen, wenn man überall Achtzig Basispunkt bis ein Prozent Punkt höherer Kapitarmark zinsen.
00:38:58: Wie wirken sie sich hier auf die Konnektur aus?
00:39:01: Klar!
00:39:02: Konjunktur kann nicht unbegrenzt Zinssteigerungen verkraften, auch der Aktienmarkt nicht, Unternehmen nicht.
00:39:08: Das ist alles noch im grünen Bereich aber wir werden sehr sorgfältig auf Wirkungen von diesen neuerlichen Zinsanhebungen und auch Zins Steigerung am Kapitalmarkt auf die Konjunktion beobachten.
00:39:22: eine solide Konjunktor ist die Grundlage für die Aktienmärkte.
00:39:26: Wir haben jetzt noch keinen Anlass zu zweifeln, dass nicht in Amerika die kräftige Konjunktur bleibt und dass wir auch weltweit wirklich solide unterwegs sind.
00:39:35: Aber das sind die Themen.
00:39:36: Das sind die neuen Themen, die sich ergeben haben.
00:39:38: Ansonsten möchte ich noch eine Frage einbauen.
00:39:41: Ich weiß, wir sind schon sehr lang heute aber es gab einfach viel zu besprechen denn wir haben mal wieder ne interessante Zuschrift erhalten und die passt eigentlich super in das Thema was wir vorhin hatten mit dem Ölpreis rein.
00:39:51: deswegen möchte ich gerne noch kurz am Ende einbauten.
00:39:54: Da ging es nämlich ums Thema E-Mobilität.
00:39:57: Die Zuschrift hat uns übrigens erreicht aus dem lieblichen Taubertal, also schöne Grüße an den Hörer der diese Frage eingereicht hat.
00:40:05: E- Mobilität und Ölpreis.
00:40:08: Wenn wir jetzt sehen immer mehr Menschen fahren Elektroautos, immer mehr Lkw oder auch Lieferfahrzeuge hier die klassischen Liefer Fahrzeuge der Post und so weiter werden elektrisch, hat das nicht irgendwann auch einen Effekt auf Spritpreise beispielsweise weil die Leute einfach weniger tanken.
00:40:25: Weil sie Photovoltaik auf dem Dach haben und darüber ihre Autos eben tanken viel kostengünstiger als Sie es an der Zapfsäule machen könnten?
00:40:35: Also das ist in jedem Fall ein individueller Beobachtung bei jedem, der es tut.
00:40:41: Der sich jetzt optimal aufgestellt hat bereits in seinem eigenen Umfeld mit Elektroauto vielleicht mit Photovoltaik wo er eben auch Strom tanken kann selbst erzeugt Strom, der freut sich natürlich jetzt.
00:40:53: Ist ja auch erstmal ein Investment.
00:40:54: man muss mal auch sagen.
00:40:55: Gerichtig genau der muss das erst einmal abbuchen und muss seine Rechnungen vielleicht machen oder nicht machen.
00:41:00: aber er hat jedenfalls etwas für die Umwelt getan Und damit machen ja auch viele Leute und damit ist er jetzt auch wirklich psychologisch einfach sehr gut raus, weil die Preise steigen.
00:41:10: Er muss eben nicht an der Zapfsäule stöhnen und das sind tolle Erfahrungen.
00:41:15: mal.
00:41:15: Kurz
00:41:15: vor zwölf dem besten Preis abpassen?
00:41:17: Genau!
00:41:17: Das ist einfach eine schöne Belohnung wenn man sagt ich war bis aufmerksam für das Thema und macht da mit.
00:41:23: Gesamtwirtschaftlich ist es ja auch schon so dass wir von einer fossilen Energieverwendung weit in das letzte Jahrhundert zurückgekommen sind.
00:41:33: Das betrifft aber die Verwendung von fossilen Energie pro Einheit Bruttoinlandsprodukt, da haben wir schon sehr viel erreicht!
00:41:41: Man muss allerdings berücksichtigen, dass seit den siebzehr achzer Jahren sich das Bruttoinland Produkt verdoppelt hat in Deutschland.
00:41:48: Das heißt wir machen doppelt so viel und dann ist natürlich auch der absolute Verbrauch eben nicht so stark zurückgegangen.
00:41:55: Und da müssen wir sehen, dass wir mit unseren drei Prozentanteil am Weltbruttoinlandsprodukt Und etwas geringerem Anteil am Welt fossilen Energieverbrauch.
00:42:06: Natürlich unseren Fossil Verbrauch auf Null fahren könnten.
00:42:09: und die Ölliefer Länder werden nicht pleite, weil sie würden eben weiterhin schön verkaufen.
00:42:16: Ja aber bei China und Co.
00:42:19: oder hier auch die nordeuropäischen Länder wenn man da schaut die machen ja auch viele in die Richtung.
00:42:24: oder reicht es nicht?
00:42:26: Nein nein also auch diejenigen Länder.
00:42:30: Also ich will damit sagen, es gibt immer noch genug Abnehmer.
00:42:32: Das soll aber auf gar keinen Fall jetzt bedeuten dass das die bisherigen Anstrengungen klein zu reden sind überhaupt nicht.
00:42:37: Sollte eben nur darauf hinweisen der Umstellung des gesamten Energiesystems braucht einfach Zeit und wir machen und tun.
00:42:45: da kann man sich darüber unterhalten ob wir hinter der Kurve sind oder vor der kurve ob schneller gehen muss usw.
00:42:50: Und wir kommen auch voran und an solchen Episoden merkt man's dann vielleicht auch sogar mal im eigenen erleben noch nicht so, dass wir uns für die gesamte Volkswirtschaft die Hände reiben können und sagen es ist ja gar nicht mehr.
00:43:05: Wir brauchen's gar nicht meer!
00:43:06: Die Abhängigkeit ist ein bisschen gesunken und wenn wir uns die Geschichte von diesem Jahr anschauen dann war es eigentlich die größte Überraschung das selbst diese Beeinträchtigungen bei der weltweiten Roheversorgung die Welt jetzt nicht zu feigebracht haben.
00:43:22: Ja liegt auch ein Stück daran mehr und mehr mit anderen Energiequellen unsere Wirtschaft betreiben.
00:43:30: Ja, vor allem also zumindest was die privaten Haushalte angeht.
00:43:33: ich glaube da ist der Verbrauch Stromverbrauch was den erneuerbaren Energienanteil angeht extrem hoch.
00:43:43: Ich glaube in der Industrie sieht es noch ein bisschen anders aus.
00:43:45: Wir kommen ja langsam in die Phase rein wo wir sehr viele alternative Energiequälen haben Wo jetzt wirklich an die clevere Verteilung Aufspeicherung und auch dann die dazugehörigen Preissignale.
00:44:01: Wir müssen dieses Marktmieters einbauen überall, das heißt also die Strommessgeräte, die Zähler, die auf flexiblen Tarif reagieren und eben dann auch die Verbraucher darauf ausrichten können.
00:44:16: Das macht man ja heute auch mit künstlicher Intelligenz, zumindest eben mit Kommunikation zwischen Geräten.
00:44:23: Da kann man sehr, sehr viel noch weiter an Abhängigkeit von Fossilen.
00:44:29: Das heißt also Rückgriff auf diese Gaskraftwerke die da im Hintergrund ja immer stehen müssen.
00:44:33: Das kann man alles sehr stark abfedern aber das Netz intelligent machen.
00:44:39: Die Speicherkapazitäten hochfahren, Netzintelligenten machen und die Transportkapazitäten einrichten.
00:44:44: Das sind jetzt die Sachen wo es immer dringender und wichtiger wird.
00:44:47: Ja, ich glaube das lohnt sich fast auch nochmal.
00:44:49: Das Thema irgendwie zu vertiefen irgendwann vielleicht mal weil... ...das ist ja durchaus auch spannend.
00:44:55: so eine ganze Wirtschaft.
00:44:56: So ein ganzes Wirtschaft umzurüsten auf andere Energiekonzepte.
00:45:00: Das finde ich schon echt spannend.
00:45:02: Nichtsdestotrotz machen wir heute mal einen Knopf dran an die Sache.
00:45:06: Finden wir am Ende denn wir haben fast über eine dreiviertel Stunde jetzt glaube ich voll gemacht und kann
00:45:11: man ja keinen zumuten müssen zwei Folgen
00:45:13: ausmachen Na na na, das machen wir nicht.
00:45:16: Wenn die nächste Folge da ist immer wieder live in der Sparkasse, freu ich mich auch drauf.
00:45:20: Da geht's in den Norden.
00:45:22: Hätte
00:45:23: ich mich im Sommer mehr drüber gefreut über den Norden.
00:45:25: Der war sehr deutlich kühler als hier bei uns in der Rhein-Main-Metropole aber nicht so trotz... Ich freue mich immer Leute sehen, Leuten ins Gesicht gucken während man redet und vielleicht ein bisschen Feedback auch mal durch nicken bekommen.
00:45:37: Das ist was, was wir ja hier nicht haben Auch wenn du mir immer freundlich zu nichts, wenn ich spreche und mir das Gefühl gibt es dass ich auch was schlaues gesagt habe.
00:45:46: Willst du verraten wo's hingeht?
00:45:49: Ja wir fahren nach Zeven beziehungsweise in die Sparkasse Rotenburg Osterholz.
00:45:55: Freue
00:45:55: mich drauf.
00:45:56: Ich auch genau da sehen wir uns machen eine schöne Abendveranstaltung und bin mal gespannt wie viele Leute da sind.
00:46:01: ich glaube es wird auch recht groß.
00:46:03: also ich freue mich darauf.
00:46:04: ist immer toll.
00:46:06: so.
00:46:06: mit diesen Worten beenden wir heute mal den Podcast.
00:46:09: Wenn Sie noch Fragen haben, wenn sie Anregungen haben dann schreiben Sie uns gern.
00:46:12: Waren wir heute zu lang?
00:46:13: Schreiben Sie uns gerne!
00:46:14: Wenn wir kürzer werden sollen es wird uns schwerfaltig kann schon sagen liegt nicht nur daran dass es so viele Themen gibt sondern auch weil wir uns einfach gerne über die Themen unterhalten.
00:46:22: ansonsten natürlich auch gerne fragen.
00:46:23: Anregung sowie der Hörer der uns diese E-Mobilitätsfrage geschickt hat schicken Sie gerne an podcastatdk.de.
00:46:31: Wir freuen uns auf jeden Fall über Feedback, Anregun und Fragen für den Podcast.
00:46:35: das war's von uns für heute.
00:46:37: Macht es gut und bis bald.
00:46:49: Tschüss!