Mikro trifft Makro - Das Finanzmarktgespräch

Transkript

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00:00:00: Die Welt blickt gebannt auf den Nahen Osten.

00:00:03: Die USA und Israel haben großflächige Luftangriffe auf den Iran gestartet, bei denen auch hochrangige Führungspersönlichkeiten getötet wurden.

00:00:11: Der Iran reagiert mit Gegenangriffen während die Straße von Hormuz eine der wichtigsten Handelsrouten für den globalen Ölmarkt nur noch von wenigen Tankern passiert wird.

00:00:21: Die wirtschaftlichen Folgen dieses Konflikts könnten weitreichend sein.

00:00:25: Wie groß ist die Gefahr für den Globalen ÖLmarkt?

00:00:28: Welche Szenarien sind denkbar und wie wahrscheinlich sind sie?

00:00:31: Und was bedeuten die aktuellen Entwicklungen für Anlegerinnen und Anlegers.

00:00:35: Wir sprechen drüber in dieser Sonderfolge Mikro trifft Makro.

00:00:49: Hallo und herzlich willkommen zu dieser Sonderfolge von micro trifft Marco.

00:00:54: Heute ist Montag der zweite März, zwei tausend sechsundzwanzig Und mir gegenüber sitzt der Chef volks wird der Dekabank Doktor Ulrich Kater.

00:01:02: guten Abend Ulrich.

00:01:03: Ja

00:01:06: wir schauen schon so langsam Richtung Feierabend und haben uns gedacht Wir setzen doch noch mal zusammen und fassen nochmal die Ereignisse der jüngsten Vergangenheit zusammen.

00:01:15: am Wochenende gab es einen Angriff auf den Iran eine Konzettierte Aktion von USA und Israel.

00:01:23: Der Iran hat geantwortet mit entsprechenden Gegenangriffen oder Vergeltungsangriffe in jede Richtung, auch an die anderen Golfstaaten zum Teil Und die Märkte haben natürlich entsprechend reagiert.

00:01:35: Wir wollen mal so ein bisschen drauf schauen auf diese Situation und vielleicht mal ein bisschen einordnen Was hat sich denn da genau zugetragen und vor allem was sind denn die Auswirkungen?

00:01:45: Und da würde ich mal ganz gern mit der aktuellen Lage beginnen.

00:01:47: Also diese Luftangriffe, die wir aktuell gesehen haben von den USA und von Israel wie beeinflusst das dann die Stabilität im Nahen Osten?

00:01:55: und vor allen die allerwichtigste aller Fragen Denn dass Schmiermittel der globalen Weltwirtschaft ist ja nach wie vor das Öl.

00:02:02: Wie beeinflußt es denn den Ölmarkt?

00:02:04: Der ist ja im Iran doch sehr stark verhaftet.

00:02:07: auch

00:02:08: Ja, zum ersten Teil von deiner Frage die Stabilität im Nahen Osten.

00:02:15: Also alles was politische und auch gerade militärische Entwicklungen angeht ist natürlich derartig komplex.

00:02:22: das ist sehr schwer es hier Prognosen zu machen erst recht nicht über die Wirkungen dieses Krieges wenn er denn dann mal vorbei ist.

00:02:33: Der globale Ölmarkt ist das Scharnier zur Weltwirtschaft, wie du es auch gerade gesagt hast.

00:02:39: Also alle Risiken für die weltwirtschaftliche Entwicklung und damit eben dann auch die Kapitalmärkte gehen von der Energieversorgung aus weil die Region so wesentlich ist.

00:02:52: Und da ist eben das Risiko-Szenario in Abwehr Vergeltungsaktionen der Iran eben in der Lage ist, die örtliche Infrastruktur zum Fördern von in den umliegenden Ländern systematisch zu zerstören große Schäden anzurichten.

00:03:13: Allein schon die Bilder von mehreren großen Anlagen brennen würden wären ein Schock für viele auch Anleger international Beobachter.

00:03:29: Also das eine ist die Infrastruktur und das andere ist der Transportweg.

00:03:33: Das heißt also, die Sperrung des Weges aus dem Golfhaus durch die Straße von Hormus – das sind die beiden Risiken, die weltwirtschaftlich daran hängen!

00:03:45: Die Straße von Hormuz, du hast ja eben schon erwähnt.

00:03:47: Zwanzig Prozent des globalen Ölhandels laufen über diesen Seeweg alleine.

00:03:51: Ganz wichtige Abnehmer sind unter anderem auch China beispielsweise.

00:03:54: nicht nur Erdöl sondern auch Gas wird dort entlang transportiert.

00:03:59: Wie wichtig ist denn dieser Handelsroute insgesamt jetzt tatsächlich und wie gefährdet ist sie denn durch die aktuellen Spannungen?

00:04:06: vielleicht auch längerfristig dann?

00:04:08: Also die Ankündigung am Wochenende aus dem Iran war, dass die Straße gesperrt ist.

00:04:12: Das ist faktisch nicht der Fall.

00:04:14: Es ist nicht so, dass es physische Sperren gibt aber die Gefahr ist natürlich für durchfahrende Schiffe größer weil sie sich der Gefahr aussetzen eben getroffen zu werden von Raketen.

00:04:23: ein Schiff ist ja auch getroffen worden und das ist für eine Schifffahrtsgesellschaft, für einen Räder ganz anderes Risiko-Kalkül.

00:04:32: ob man diese Risiken eben eingeht oder nicht?

00:04:34: Das hat auch mit Versicherungsfragen solche Passagen dann noch überhaupt versichert wären.

00:04:42: Insofern ist die Anzahl der Schiffe, die gegenwärtig tatsächlich die Passage da durchfahren deutlich gesunken – sie ist nicht bei Null aber sehr stark gesunken.

00:04:53: Das Negativ-Szenario würde dann einsetzen wenn es wirklich effektiv, das heißt also vollständig gelingt diese Straße zu sperren und das eben für mehrere Monate.

00:05:05: Das wäre ein Szenar, was dann auch schwierig ausgleichbar wäre durch andere Transportrouten.

00:05:13: Andere Produzenten.

00:05:14: die OPEC hat ja bereits angekündigt ihre eigenen Produktion zu erhöhen.

00:05:20: Einiges geht auch durch Pipelines aus der Golfregion raus.

00:05:23: aber diese Minderversorgung würde man wohl schwierig aus gleichen so dass der Ölpreis eben dann deutlich erhöht ist und dann auch vor allen Dingen bleibt.

00:05:39: Denn alle Rechnungen, was ein hoher Ölpreis anrichten kann, kann das Wachstum weltweit verhindern und die Inflation weltweit vorübergehend nach oben bringen.

00:05:54: Alle diese Rechnung setzen erst dann ein wenn tatsächlich der Öl preis über Eine ganze Reihe von Wochen.

00:06:04: Das sind also sechs bis acht Wochen, wo dann anfangen die Effekte sich in den Zahlen zu zeigen wenn das tatsächlich der Fall ist.

00:06:11: Also es müsste eine komplette Sperrung der Straße vom Hormus in den kommenden Wochen einsetzen und die Markteilnehmer gehen zurzeit nicht davon aus dass das gelingt.

00:06:23: Bei diesen großen beiden Risiken, Zerstörung von Infrastruktur und Sperrung von Transportwägen hat man bislang zumindest in den ersten zwei bis drei Tage der Angriffe eben gemerkt.

00:06:37: Und die Erfahrung gemacht das Iran zu großflächigen Aktionen nicht in der Lage ist.

00:06:44: es gibt Vergeltungs-Angriffe aus dem Iran in der ganzen Region.

00:06:48: wir haben die Bilder gesehen ob es Häuser Dubai sind, ob es der Flughafen ist oder ob es Militärbasen sind.

00:06:57: Es gibt diese Angriffe aber sie erscheinen doch sehr sporadisch und unsystematisch.

00:07:04: Und auch bei der Sperrung der Transportwege ist eben die Frage wie stark kann das tatsächlich vom Iran durchgesetzt werden?

00:07:13: Insbesondere wenn ja das Ziel der Israelis Noch weiteren Angriffen, darin besteht eben die Fähigkeit des Iran-Raketen überhaupt zu verschießen.

00:07:27: Gegen Null gebracht werden soll.

00:07:28: Das sind die Beobachtungen, die man bisher gemacht hat und sollte sich das so fortsetzen würde es auch bedeuten dass der Konflikt zeitlich und auch regional beschränkt bleibt.

00:07:42: Das ist das Hauptszenario mit dem die Marktteilnehmer gegenwärtig in die Zukunft schauen der Grund für die am Ende dann ja moderaten Marktreaktionen bisher.

00:07:54: Du hast eben schon Szenario gesagt, ihr rechnet auch immer in Szenarien?

00:07:58: Welche sind denn die Szenarianen mit denen ihr aktuell rechnet?

00:08:02: wie welche Entwicklungen seht ihr eine größere Eskalation?

00:08:05: oder sagt ihr ne das bleibt erst mal ein recht regionaler Konflikt?

00:08:09: Nein auch wir schätzen ich sage auch wir weil es tatsächlich ein sehr großer Konsens ist bei den Marktbeobachtern mit diesem Szenario eines gerade so bezeichnet regional unzeitlich begrenzten Angriffs, der insbesondere ein Ziel eben auch erreichen wird.

00:08:29: Nämlich die Herabsetzung der militärischen Fähigkeiten im Iran.

00:08:34: das Thema Regime Wechsel und eben auch in der Tat die Anschläge und Mordung von einem großen Teil der Führungsriege im Iran kann natürlich im Iran tatsächlich Folgen haben, aber ich glaube das ist sehr schwierig überhaupt von außen zu sagen was sich dort auch dann mittel und langfristig entwickelt.

00:08:55: Nein die grundsätzlichen Ziele gehen erst mal jetzt darin die militärischen Kapazitäten zu treffen und dass es in diesem Hauptszenario nach einigen spätestens wenigen Wochen dann auch der Fall.

00:09:11: Du fragst dann nach den Risiken, die dann verbleibendes Risikoszenario was wir mit einer subjektiven Wahrscheinlichkeit von zehn Prozent versehen würden?

00:09:20: Naja das es eben Ausweitungen gibt in Länge und auch Dimension des Krieges.

00:09:26: Es kann zum einen sein dass bisher nicht vermutete ungeahnte Kapazitäten auf iranischer Seite militärische Kapaziten eben noch auftauchen.

00:09:37: Das kann ja sein militärische Führungsebene sich erst wieder neu finden muss, um dann weitere Aktionen durchführen zu können.

00:09:45: Also das ist sicherlich noch ein Risiko weiterer Angriffe des Irans oder eben auch Entscheidungen die völlig überraschend sind.

00:09:54: Es ist manchmal schwierig sich dies vorzustellen aber sollten tatsächlich Bodentruppen eingesetzt werden kommt der Konflikt ja in eine Länge hinein, die man dann nicht mal kurzfristig begrenzt ansehen kann und mit ganz anderen Dimensionen.

00:10:11: Also das sind natürlich Entwicklungen, die kann man jetzt nicht ausschließen und deswegen bei aller Gefasstheit, mit der die Märkte bisher reagiert haben, sind die Marktteilnehmer doch selbstverständlich ganz erhöht, aufmerksam jeden Tag jetzt um diese Entwicklungen zu beobachten und abzuschätzen.

00:10:31: Was passt ins Szenario?

00:10:33: Und was nicht?

00:10:35: Du hast eben schon die Kapitalmärkte erwähnt.

00:10:36: Die haben ja bereits reagiert natürlich auf die aktuelle Situation.

00:10:40: der DAX stand etwas über zwei Prozent im Minus heute, im Laufe des Tages.

00:10:45: Auch andere Märkte sind natürlich negativ gestartet aufgrund der Unsicherheiten.

00:10:50: aber es war doch insbesondere wahrscheinlich der Ölpreis der dann da sich auch wiederum niederschlägt denn immerhin fast zehn Prozent ging der nach oben.

00:10:57: das ist ja eine Entwicklung die man sonst eher nicht so hat dass den Öl preis so schnell nach oben schießt sondern normalerweise sind das ja recht moderate Bewegungen.

00:11:06: Ist jetzt tatsächlich nur der ÖL-Preis oder sind mehr Unsicherheit noch drin?

00:11:11: Markt, die wir da sehen?

00:11:13: Nein es ist dieses Scharnier weil dieser Ölpreis natürlich das Potenzial hat.

00:11:19: Andere Variablen, die für die Märkte ganz wichtig sind also wie gesagt Wachstum und Inflation zu beeinflussen und das ist dann für die breiten Marktzegmente schon relevant.

00:11:34: Du sagst zehn Prozent Öpereisanstieg, fünfzehn Prozent.

00:11:39: Ja du hast recht das ist in der Vergangenheit zwar schon vorgekommen aber eben nur in solchen Krisensituationen.

00:11:45: Das sind entweder Embargos die dann auf einmal verkündet worden sind von der OPEC beispielsweise oder eben andere militärische Situation.

00:11:54: Das ist schon eine typische Krisenlage wobei der Öpreisanstieger eigentlich noch deutlicher ist denn bereits Beginn der Luftangriffe am frühen Samstagmorgen ist der Ölpreis ja in den Tagen davor schon deutlich gestiegen.

00:12:11: Wir kamen von Werten in den Sechzigern US-Dollar pro Beryl und waren bereits jetzt vor dem Samstag bei über siebzig Dollar jahre angekommen, und darauf sind jetzt nochmal die Achtzig dazu gekommen oder der Schritt auf Achtzig um dann mal die Dimensionen aufzuzeigen.

00:12:31: Wenn es also noch weiter geht, wenn wir den Ö-Preis die magische Grenze von hundert Dollar pro Bär erreichen sollten.

00:12:39: Dann geht man davon aus dass das Wachstum beispielsweise für Europa durchaus in diesem Jahr um zwei bis drei Zehntel geringer ausfällt und auch die Inflation fällt einige Zehnte höher aus.

00:12:53: dann Das sind so die Dimensionen Aber man darf das jetzt nicht zu einfach interpretieren, so nach dem Motto hundert Dollar pro Beryl erreicht.

00:13:03: Jetzt haben wir weniger Wachstum.

00:13:05: Das sind Überlegungen und Berechnungen für eine Welt in der, der Ölpreis eben das ganze nächste Jahr über bei hundert liegt und nicht eben bei sechzig oder siebzig.

00:13:18: Das ist die Region mit der wir bisher rechnen für unsere Prognosen.

00:13:22: Das isst allerdings wirklich eine ganz andere Welt.

00:13:24: da haben wir dann in dieser Welt eine dauerhafte Verknappung des Angebots und da muss ja schon einiges passieren.

00:13:33: Das muss also noch mal sehr stark eskalieren.

00:13:35: ewig in diese Dimension herankommen sind wir sicherlich bei Einschränkungen von Wachstum und Geld-Welt-Stabilität, aber auch noch nicht so stark dass wir jetzt von einem Einbruch der Weltwirtschaft sprechen würden.

00:13:48: Also man sieht es ist Sand im Getriebe ganz deutlich wenn diese Zustände hoher Ölpreis lange anhalten.

00:13:59: dazu muss aber dazu noch etwas dazukommen also ein bisschen stärker noch der Preis jetzt steigen und das muss weiter.

00:14:07: Es zeigt mir, du hast ein bisschen Recht gehabt mit deiner Einschätzung am Anfang des Jahres.

00:14:11: Wir reden über einen Jahr der Geopolitik also Geo-Economics sozusagen und auch dieses Ereignis zeigt es ja wieder.

00:14:19: Geopolitikt beeinflusst dieses Jahr die Märkte stärker als andere wirtschaftliche Eregnisse denn die Märkte sind für das was jetzt passiert ist immer noch vergleichsweise.

00:14:29: Du hast es vorhin auch gesagt moderat gewesen.

00:14:32: Es war jetzt kein großes Beben, was wir erlebt haben.

00:14:35: Alle waren erstmal vorsichtig und sind nicht panisch aus dem Märkten geflohen.

00:14:39: Das hätte ja auch noch passieren können.

00:14:41: Ja, wir haben in anderen Marktsegmenten auch keine Panikbewegungen gesehen.

00:14:49: Es ist eine typische Situation dass Anleger in die sicheren Anlagehäfen fliehen.

00:14:57: an sichere Anlagerhafen sind dann beispielsweise die Bundesanleihen hier in Deutschland.

00:15:02: Die haben auch leicht zugelegt im Kurs,

00:15:05: d.h.,

00:15:05: da gab es tatsächlich ein bisschen Strömungen hinein.

00:15:11: Aber schon bei den US-Tregerisieren die noch stärker diese Funktionen haben ist das wenig zu sehen.

00:15:18: Der Goldpreis hat stark zugelegt.

00:15:19: Er hat sehr normal reagiert in solchen Situationen und er ist auch der beste Indikator für das, was du gerade ansprichst diese geopolitische Welt die eben schwieriger zu kalkulieren ist.

00:15:29: So hat der Grund warum wir glauben dass der Goldpreise weiter unterstützt wird übrigens Bitcoin im genaue Gegenrichtung.

00:15:36: also es ist eben kein Risikoschutzmechanismus.

00:15:41: Das ist jetzt auch in dieser Episode wieder klar.

00:15:44: Aber auch alle Marktsegmenter haben jetzt relativ normal reagiert.

00:15:47: Der Dollar ist ein bisschen stärker geworden, ohne dass man davon großen Markverwerfungen sprechen kann und für Anlegerinnen und Anlegers gilt bei dem jetzigen Stand der Entwicklung ganz klassisch das was für Regionalkonflikte gilt.

00:16:07: Sie gehen vorüber die Marktbewegungen bilden sich wieder zurück.

00:16:12: Auf diesem Weg dahin gibt es Risiken, die muss man täglich betrachten.

00:16:17: Risiko bedeutet das Dinge passieren können ganz plötzlich.

00:16:21: Die Lage eben kurzfristig sehr verändert und vor dem Hintergrund verbietet sich in solchen Situationen oder ist sehr riskant, wenn man beispielsweise dann Einzelwetten eingeht auf enge Marktsegmenten und einzelne Unternehmen selbst auf den Goldpreis.

00:16:42: Also mit dieser Situation zu versuchen zu spekulieren weil man da sehr oft nicht hinterher kommt.

00:16:48: gegenüber der großen komplexen Wirklichkeit und vor dem Hintergrund sollte man sich das Portfolio anschauen und wenn es allzu stark reagiert Die Schlussfolgerung ziehen, dass man nicht ausreichend diversifiziert.

00:17:04: Das heißt also gestreut ist das nach wie vor die einzige Möglichkeit, wie man solche regionalen Themen abfedern kann und ansonsten gibt es jetzt keinen Grund deswegen taktisch, d.h.

00:17:19: kurzfristig oder gar strategisch seine Art zu sparen umzustellen.

00:17:25: Ja, das ist eben ein Teil dieser neuen Welt.

00:17:27: Obwohl wir regionale Konflikte und insbesondere in der Ostkonflikt ja über die Jahrzehnte zurückkennen.

00:17:32: Das tragische Schicksal dieser Region aber es wird eventuell auch an anderen Stellen der Welt häufiger passieren dass wir über solche Szenarien reden.

00:17:46: Und dann ist natürlich die Gefrage oder die Gefahr, dass Dinge auch mal nicht eingedämmt bleiben sondern eventuell tatsächlich eskalieren, wie man das nur aus dem Risikoszenario bekommt.

00:18:00: Und das ist natürlich im Vergleich zu früher keine ermutigende Perspektive.

00:18:06: aber wir können nicht daran vorbeigucken dass eben die Mächtigen der Welt dieses neue Zeitalter ausgerufen haben und wir müssen in Europa gerade uns systematisch überlegen, wie verhalten wir uns?

00:18:22: Und all das besprechen wir dann hoffentlich nicht in einer weiteren Sonderfolge, sondern in der nächsten regulären Folge.

00:18:29: Die ist dann nächste Woche dran.

00:18:31: Ulrich vielen Dank für deine Einschätzung hier an der Stelle und an die Einschätzungen deiner zahlreichen Kollegen, die ja heute auch im Hintergrund natürlich rumgewuselt haben und Informationen zusammengetragen haben, analysiert haben, gerechnet haben, geschrieben haben.

00:18:44: also da muss man wirklich sagen gut abwarten glaube ich heute morgen schon mit eine Einschetzung draußen.

00:18:49: Also wir haben das jetzt noch mal als Audio zusammengefasst.

00:18:53: eigentlich nur, aber wirklich sehr gut dass du hier so schnell auch zur Stelle warst und uns da informieren konntest.

00:18:59: Natürlich!

00:19:00: Da gehen immer die Diskussionen, die wir am Tag gehabt haben von allen Experten bei uns beiden Volkswörtern, aber natürlich auch von den Kollegen an den Märkten mit ein- und nach so einer Diskussion hat man dann nochmal wirklich ein paar Aspekte abgewogen wenn eben viele Meinungen am Tisch sitzen.

00:19:24: Ja, an der Stelle also nochmal vielen Dank!

00:19:26: Sollte es sich in der Zwischenzeit noch was gegeben sind wir natürlich dann wieder da mit einer kleinen Sondereinschätzung und einer kurzen Sonderfolge.

00:19:32: aber ansonsten hören wir uns dann ganz regulär hoffentlich nächste Woche wieder.

00:19:36: Machen Sie's gut und bis bald tschüss!

00:19:50: Schreckstrich linker MIMOS-Gruppe.