Mikro trifft Makro - Das Finanzmarktgespräch

Transkript

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00:00:00: Das war eine Achterbahnfahrt.

00:00:03: Ist das nicht immer an den Börsen, könnte man fragen?

00:00:06: Ja, schon, aber im Jahr ist es noch besonders.

00:00:10: Zwei politische Großereignisse zu Jahresbeginn, ein drohender Zollkrieg, grassierende Staatsschulden in Frankreich.

00:00:16: und ganz viel Normalität gab es auch.

00:00:19: Bei den Zinsen beispielsweise.

00:00:21: In Euroland sind sie bereits wieder niedrig, während in den USA weiterhin höhere Zinssätze nötig sind.

00:00:27: Und auch bei der Inflation gab es Entspannung.

00:00:29: Und Rekorde gab es auch, so stieg der Goldpreis beispielsweise in ungeahnte Höhen.

00:00:35: Welche Trends wirken auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den

00:00:49: Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr auch in den Jahr.

00:00:55: auch

00:00:55: in den Jahr.

00:00:55: auch in den Jahr.

00:00:55: auch in den Jahr.

00:00:56: auch in den Jahr.

00:00:56: auch in den Jahr.

00:00:57: auch in den Jahr.

00:00:57: auch in den Jahr.

00:00:57: auch in den Jahr.

00:00:58: auch in den Jahr.

00:00:58: auch in den Jahr.

00:00:58: auch in den Jahr.

00:00:59: auch in den Jahr auch in.

00:01:00: Hallo und herzlich willkommen zur onehundert und vierzigsten und letzten Folge.

00:01:04: Mikro trifft Makro, zumindest für zwei tausendfünfundzwanzig.

00:01:09: Zum Zeitpunkt der Aufnahme ist Montag der fünfzehnte Dezember.

00:01:12: zwei tausendfünfundzwanzig und bei mir sitzt natürlich der Chef Volkswirt, der DK Bank, Dr.

00:01:17: Ulrich Kater, aber auch wieder der Chef Anlagestratege der DK Investment, Jörg Beusen.

00:01:23: Hallo und herzlich willkommen.

00:01:24: Hallo.

00:01:25: Guten

00:01:25: Tag.

00:01:26: Ulrich, lass uns doch mal groß anfangen.

00:01:29: Das hat sich ja so ein bisschen angefühlt wie so ein ökonomisches Schachspiel, geopolitische Nervosität auf der einen Seite, Wachstumsignale manchmal ein bisschen überraschend.

00:01:39: Oder eben auch gar keine.

00:01:40: Wir hatten eine Zollpolitik, die uns ja immer wieder mal Rücksetzer gebracht hat.

00:01:46: Gegen Jahresende ging es dann eher so ein bisschen seitwärts wieder.

00:01:50: Wie würdest du denn das Wirtschaftsjahr in drei Stichpunkten zusammenfassen?

00:01:55: Ich komme jetzt nicht nur auf zwei.

00:01:58: Also zum ersten natürlich ganz klar, Trump und der ganze US-amerikanische Komplex.

00:02:05: Da ist, glaube ich, das Wichtigste.

00:02:08: Wir sind überrascht worden.

00:02:10: Und zwar jetzt gar nicht so sehr von Trump und seinen Aktionen, sondern von der Reaktion der Wirtschaft.

00:02:16: Das ist die Erfahrung des Jahres.

00:02:21: Die Wirtschaft ist besser gelaufen als erwartet.

00:02:23: Gut, zugegeben.

00:02:25: Im April war die Stimmung gar so schlecht.

00:02:27: Das Niveau war ziemlich niedrig.

00:02:29: Die Warnkeit erwischt durch die Zölle, das stimmt schon.

00:02:33: Aber dann haben wir eben die Story dieses Jahres erlebt.

00:02:36: Dann kam

00:02:37: Taco.

00:02:39: Das heißt also, Trump zuckt zurück.

00:02:43: Das war sozusagen das gefügelte Wort an den Märkten dafür, dass er eben auch nicht alles umsetzen konnte.

00:02:50: Und dann kam eben die Reaktion der Wirtschaft, die einfach viel flexibler war, die davon gelebt hat, dass nur die Amerikaner ihre Zölle durchgeboxt haben und kein anderes Land, außer in Chinesen, irgendwas dagegen getan hat.

00:03:05: Und deswegen kam es eben auch nicht zu zusammenbrüchen.

00:03:10: Aber ich würde sagen, das ist eben noch nicht vorbei.

00:03:12: Das geht halt, sechsundzwanzig schon weiter, vielleicht nicht.

00:03:15: gleich mit dem gleichen Drehbuch, also nicht mit Zöllen, sondern mit anderen Themen.

00:03:19: Aber das ist wirklich das beherrschende Thema.

00:03:23: Die Amerikaner haben das Ruder herumgeworfen, aber die Weltwirtschaft ist nicht aus der Kurve geflogen.

00:03:30: Zweites Thema, klar KI.

00:03:32: Da würde ich sagen, Kursblase, ja mag sein, wahrscheinlich, aber die eigentliche Frage ist, es ist eine Ertragsblase.

00:03:42: Also sind diese ganzen Gewinne, die ja immer dafür angezogen werden, dass die Kurse gar nicht so hoch sind, sind die vielleicht unnatürlich.

00:03:52: Und dann fällt mir jetzt noch was Drittes ein, na klar, Deutschland.

00:03:55: Also ich glaube, für Deutschland ist die Erkenntnis des Jahres, dass die Probleme größer sind, als mit so ein paar kleinen Reformchen in den Griff zu kriegen.

00:04:07: Und das ist so, ich würde sagen, dass die Erkenntnis am Jahresende, da ist einiges schon passiert.

00:04:13: Aber ich würde es vielleicht mal so ausdrücken, die Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft sind außerordentlich und eigentlich müssten es auch die Politikmaßnahmen sein.

00:04:24: Aber sie sind es noch

00:04:25: nicht.

00:04:26: Und Jörg aus Investoren Sicht war im Jahr schon ganz schön emotional, würde ich sagen.

00:04:31: Also wir hatten ein sehr schwankungsintensives Jahr.

00:04:34: Phasenweise sehr chancenreich natürlich dadurch auch, weil jede Schwankung birgt ja immer auch eine Chance.

00:04:40: Viele stolper Fallen da drin, viele Überraschungen da drin.

00:04:43: Aber dann auch mal wieder zwischendrin sehr, ja, ich würde schon fast sagen, normales Jahr.

00:04:47: Wir haben ein bisschen seitwärts gelaufen, gerade im Sommer.

00:04:49: Dann wurde es mal wieder ein bisschen turbulent mit Frankreich und seinen Staatsschulden.

00:04:53: Was war denn für dich im Rückblick die größte Herausforderung bei der Portfolioausrichtung?

00:04:57: Also welche Marktbewegungen haben im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im

00:05:06: Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Ja, ich glaube, war ein choppy right, würde man sagen.

00:05:10: Und ich glaube, das größte war die Unberechenbarkeit der US-Politik, insbesondere was die Zölle angeht.

00:05:17: Erst Zölle, dann Zollpause, dann erneute Zölle, diese ständigen Diskussionen auch mit China und welche die Gegenmaßnahmen, die China getroffen hat.

00:05:26: Das hat die Märkte schon extrem verunsichert.

00:05:28: Und das immer, wenn das Thema hochkam, wurde es auch volatil an den Märkten.

00:05:31: Also gerade so März, April war ja sicherlich prägend, aber auch im... August, September, Oktober kam das da ja nochmal deutlich Volatilität rein.

00:05:40: Insgesamt hat der Markt ja relativ gut reagiert da drauf.

00:05:42: Also wenn man sich insgesamt so die Indizes anschaut, dann sieht das ja alles ganz gut aus.

00:05:46: Ulrich hat es eben schon gesagt, KI ist sicherlich ein Thema, da müssen wir glaube ich nächstes Jahr sehr genauer hinschauen.

00:05:53: Wenn man sich das einfach mal vorstellt, S&P fünfundert, achtzehn Prozent so um und bei dieses Jahr gemacht in US-Dollar-Terms und davon kommt die Hälfte aus nur vier Titeln.

00:06:01: Und das sind.

00:06:02: die vier Titel sind Alphabet NVIDIA Broadcom und Microsoft.

00:06:06: Und das ist natürlich schon eine A-Gekonzentration, die wir da sehen.

00:06:10: Also insofern, das wird sicherlich spannend sein.

00:06:12: Und aus europäischer Sicht hat man dann natürlich gelitten über die Volatilität des Dollars.

00:06:16: Wir sind da ja fast bis auf die Einzwanzig ungefähr gelaufen.

00:06:19: Jetzt sind wir aktuell so eins, fünf, zehn, eins, sechzehn.

00:06:22: Wenn sich das hier stabilisiert, dann kann man auch mit dem blauen Auge davon.

00:06:25: Aber ansonsten frisst diese Dollar-Bewegung halt extrem viel auf.

00:06:28: Und größte Überraschung war sicherlich der Fluchthafengold.

00:06:32: Also, sechzig Prozent Jahresperformance.

00:06:34: hundertdreißig Prozent in drei Jahren für ein Metall, was da eigentlich nur rumdicht.

00:06:40: Das ist schon sportlich.

00:06:41: Genau, was ja auch jetzt von den Zentralbanken gar nicht mehr so in der Form benötigt wird wie früher.

00:06:46: Ja, aber aktuell sehr gekauft wird, weil man ja immer wieder erkennt.

00:06:51: Es ist dann letztendlich doch die letzte Währungsreserve, die man

00:06:55: hat.

00:06:56: Wenn wir nochmal so auf die Aktienmärkte im Speziellen schauen, das war ja so ein richtiges Patchwork-Jahr, so auf der einen Seite, du hast schon gesagt, Tech-Werte weiterhin super stark und der treibende Faktor in Europa trotz aller Probleme irgendwie auch doch relativ stabil, auch wenn wir jetzt heute zum Zeitpunkt der Aufnahme auf den Dach schauen, der steht ja eigentlich ganz gut da, auch wenn man sieht, in Deutschland geht es eigentlich jetzt nicht so gut gerade, also hat ja eher so die rote Laterne, ja, ist ein bisschen gemischt.

00:07:21: Wenn du das mal ordnest, welche Regionen haben denn besonders überzeugt?

00:07:25: Welche Sektoren haben den Ton angegeben?

00:07:27: Das wissen wir eigentlich schon, das war Tech wahrscheinlich.

00:07:29: Aber welche Trends haben die Investoren möglicherweise auch unterschätzt, wo man sagt, da kam doch mehr, als man gedacht hat?

00:07:37: Also fangen wir mal mit den Regionen an.

00:07:39: Dann muss man sagen, stand heute USA, Europa ungefähr auf einem Level, Europa sogar noch ein Ticken besser.

00:07:45: DAX noch ein bisschen besser mit um die zwanzig Prozent.

00:07:50: Aber die ganze Performance des DAX kam eigentlich aus dem, man könnte fast sagen aus dem ersten Vierteljahr bzw.

00:07:55: aus den ersten fünf Monaten.

00:07:57: und das ist eigentlich die Hoffnung auf die Investitionspakete, die wir hier in Deutschland geschnürt haben und seitdem eigentlich eine Seitwärtsbewegung.

00:08:06: Und dann darf man beim DAX nicht vergessen, es sind halt globale Unternehmen.

00:08:10: die halt von der Weltwirtschaft profitieren, das sieht dann im M-Dachs und im S-Dachs schon wieder ganz anders aus.

00:08:17: Europa erschreckend stark, muss man schon sagen, bei all den Problemen, die wir haben hier, die Probleme sitzen ja nicht nur in Deutschland, sie sitzen ja genauso in Frankreich zum Beispiel.

00:08:28: Und dafür war das eine sehr ordentliche Performance und USA hat sich ja wie gesagt in Dollar-Terms mit achtzehn Prozent ungefähr auch sehr gut entwickelt.

00:08:40: sehr gemischtes Bild, aber in Summe äußerst positiv, aber da hängt es halt stark von der Länderauswahl ab.

00:08:46: Und bei den Sektoren ja, Technologie sicherlich einer der Treiber, aber man muss auch andere sich anschauen.

00:08:52: Also in den USA auch Industrie und Konsumenten weiterhin gut.

00:08:56: Und was viele unterschätzt haben ist, glaube ich, die Stärke der europäischen Banken und die Rückkehr der Zinsstrukturkurve und die Möglichkeiten der Banken daraus gewinne zu erzielen, denn die Banken haben je nachdem was man sich so anschaut, also deutlich zweistellige Beträge, Performance gemacht und auch deutlich besser als der gesamte Index abgeschnitten.

00:09:16: Banken ist, glaube ich, der unterschätzteste Sektor überhaupt gewesen in Europa.

00:09:21: Interessant, interessant.

00:09:23: Schauen wir nochmal auf den Tech-Bereich Ulrich, wenn du mal so volkswirtschaftlich einfach auf diesen... Ganz wichtigen Bereich drauf schaust.

00:09:31: Die Bewertungen, die wir da sehen, wie solide waren die denn?

00:09:33: Und vor allem, welche makoeconomischen Faktoren könnten denn im Jahr für Rückenwind vielleicht auf der einen Seite da in irgendeiner Form?

00:09:43: Aber du hast ja auch schon gesagt, vielleicht auch eher für ein bisschen Gegenwind sorgen.

00:09:47: Also welche Bewertung die Märkte aufrufen, ist natürlich jetzt nicht unbedingt ein volkswirtschaftliches Thema.

00:09:52: Das kann Jörg wahrscheinlich besser einschätzen, wann das vielleicht sich mal bericht mit diesen zu hohen oder auch nicht zu hohen Bewertungen.

00:10:01: Das würde man vielleicht sagen.

00:10:04: Ja, so Richtung zweite Jahreshefte, weil die erste Jahreshefte ist aus meiner Sicht, aus unserer Makrobüllensicht geprägt durch diese immensen Investitionen, von denen wir alle gehört haben, was die Unternehmen in den USA investieren, und zwar eben nicht nur ... in die Programmzeilen oder in irgendwelche Ausrüstungen, sondern das geht ja sehr, sehr breit in die Wirtschaft rein.

00:10:28: Da ist das Thema Energieversorgung.

00:10:31: Das ist eigentlich ein Riesenthema auch der nächsten Jahr.

00:10:33: Wir brauchen, glaube ich, aus vielen, vielen Ecken, insbesondere das Thema Stromerzeugung.

00:10:41: Und das läuft einfach.

00:10:43: Egal, ob sich nun die... Produkte der künstlichen Intelligenz dann durchsetzen werden bei allen von uns und diese gigantischen Umsätze und bringen werden.

00:10:52: Das muss man sehen.

00:10:54: Aber was jetzt erstmal beschlossen worden ist und umgesetzt worden ist und beauftragt ist, das geht ins erste und zweite Quartal rein.

00:11:01: Deswegen glaube ich, dass die US Wirtschaft.

00:11:04: Wenn wir Pech haben, hört sich jetzt Paradox an, aber wenn wir Pech haben, sogar positiv überrascht,

00:11:09: warum?

00:11:10: wenn wir Pech haben, weil dann sich vielleicht das ein oder andere als Grundlage für die Märkte ändert.

00:11:20: Erträge und Bruttoinlandsprodukt sind dann gut, aber dann könnte eventuell die Zinsen nicht gesenkt werden, hat die fetten Probleme und das würde vielleicht den ein

00:11:28: oder anderen

00:11:28: an den Märkten zum Nachdenken bringen.

00:11:31: Also das Fundament, das was Sie beobachten, Wachstumsentwicklung USA für insbesondere das erste Halbjahr, aber ich glaube das geht auch noch darüber hinaus, da machen uns gar keine Gedanken drum, das ist.

00:11:43: Das ist sehr gut.

00:11:45: Hier in Europa ja auch soweit für europäische Verhältnisse solide.

00:11:51: Wir müssen uns einfach mal überlegen.

00:11:54: In Deutschland haben wir allein nur drei Prozent Punkte Wachstum über den Arbeitstageffekt.

00:11:59: Wir müssen zwei Tage mehr arbeiten im nächsten Jahr wegen der Lage der Feiertage und das bringt dann automatisch dann natürlich mehr Ertrach oder mehr Butter-Inlandsprodukt.

00:12:09: Und aus verschiedenen anderen weiteren kleinen Effektchen heraus, fiskalische Impulse natürlich für Deutschland, kommt man dann schon auf, wie gesagt, für Europasolides Wachstum, ein Prozent für die Europäische Union, das ist okay.

00:12:24: Also das Fundament steht, wenn du nach Risiken fragst, Dirk, ja, eins habe ich schon genannt, wie gesagt, paradoxerweise, dass es vielleicht so gut läuft mit allen Konsequenzen dann für Inflation und Zinsen und so weiter.

00:12:37: Und naja, dann die üblichen Verdächtigungen.

00:12:39: Natürlich kann auch die andere Richtung gehen, dass wir bei KI Enttäuschungen erleben.

00:12:44: Aber noch mal, ich glaube nichts, dass das, was ist für die, für das erste Halbjahr, das ist dann vielleicht eher, auch was für, für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr für das Jahr.

00:13:04: Thema und das damokles Schwert, was über uns da schwebt, diese ganzen geopolitischen Entwicklungen.

00:13:12: Ja, und dann vielleicht die Dinge, die man nicht auf dem Schirm hat, das ist ja immer das Besondere, dass plötzlich Bewegungen und Crashes usw.

00:13:22: meistens ausgelöst werden durch die Dinge, die man gar nicht beachtet hat.

00:13:25: Kreditvergabe müssen wir uns anschauen, USA, wie sieht das aus?

00:13:28: Diese ganze Entwicklung im Krypto-Bereich, das ist alles sehr innovativ.

00:13:33: Aber wird anscheinend auch schon einen großen Umfang umgesetzt.

00:13:37: Das Problem ist nur, die Aufsichtsbehörden wissen davon nichts, weil es eben keine Aufzeichnungen gibt.

00:13:41: Und deswegen weiß man nicht, wie weit das eben noch stabile Strukturen sind, die da passieren.

00:13:46: Da könnte man ergänzend anfügen, Private Dept und Private Equity gehören auch dazu.

00:13:50: Also das sind ja auch Bereiche, die nicht visibel sind für uns am Kapitalmarkt und wo es auch durchaus ein Risiko geben könnte, wo es dann zu Kredit auswählen kommt.

00:13:59: Ich würde sagen, die Risikoliste wird länger, aber das ist auch natürlich.

00:14:03: Je länger ein Aufschwung, und wir sind ja seit Corona wirklich in einem Aufschwung, den wir uns noch nicht vorgestellt haben, desto größer, als wir das gedacht haben.

00:14:10: Je länger so ein Aufschwung läuft, desto mehr gibt es eben auch die Gefahren, dass halt einzelne Aggregate heiß laufen und dass Dinge dann auch um die Ohren fliegen.

00:14:20: Das kann man vielleicht wirklich mit einer Maschine vergleichen, die immer schneller läuft und dann auch irgendwann eine Fehlfunktion entwickelt.

00:14:27: Aber wie gesagt, Vielleicht alles erst Themen für zwei, siebenundzwanzig oder vielleicht sogar noch danach.

00:14:33: Ich sehe eigentlich die bisherige Bewegung auf fünfundzwanzig in sechsundzwanzig immer noch aktiv und über positiv.

00:14:39: Und man darf nicht vergessen, wir haben auch noch ein paar Wahlen in den USA.

00:14:42: Also Donald Trump wird sicherlich einiges tun, um die Wirtschaft am Laufen zu halten in den USA.

00:14:47: Ja, das denke ich auch.

00:14:48: Also nicht umsonst will er ja gerne, dass die Zinsen schön nach unten gehen, um die Kreditwirtschaft da auch wieder anzufeuern und den Leuten zu ermöglichen.

00:14:56: Viel zu konsumieren, auf Kredit am besten.

00:14:58: Und das zu günstigen Konditionen.

00:15:00: Zinsen ist auch ein Thema für den Anleihemarkt.

00:15:03: Wenn wir da mal draufgucken, in den Jahr zweitausendfünfundzwanzig, hat man ja gedacht, so ja, da wird es jetzt vielleicht ein bisschen besser laufen.

00:15:08: So richtig gut war es jetzt nicht gelaufen.

00:15:11: Es war so... ein bisschen zähl, würde ich sagen.

00:15:14: Uli, wenn du mal draufschaust auf das Thema Anleihen, was sind da so die Faktoren, wo du sagst, das hat dieses Jahr da ein bisschen für Bremsen gesorgt.

00:15:22: Ist das unter anderem auch, dass in den USA irgendwie die Inflation dann doch höher war, als gedacht hat?

00:15:27: Hat das was damit zu tun?

00:15:29: Nein, ich glaube es sind strategische und strukturelle Themen.

00:15:33: Also das Jahr zweifemundzwanzig war ein Aktienjahr.

00:15:37: Jörg hat schon gesagt, die Performance-Zahlen und wenn man die dann gegenüberstellt, europäische Investment-Grade-Anleihen, da sind wir bei zwei Prozent.

00:15:46: Das ist ja nun wahrlich nicht doll.

00:15:48: Aber es ist so, dass wir bei andein und generell eben im Festzinsbereich eben ein geringes Zinsniveau haben.

00:15:55: Das erscheint uns jetzt hoch, aber... Da

00:15:58: haben wir die ganze Zeit null Zinsen gemacht.

00:16:00: Genau,

00:16:00: das ist ein bisschen das Phänomie wie bei Donald Trump.

00:16:01: Rufen wir einfach Zölle von fünfzig Prozent auf und dann findet man fünfzehn ganz okay.

00:16:07: Und wir hatten ganze Zeit minus Zinsen und jetzt sagen wir zwei Prozent Leitzins.

00:16:11: Ist doch toll, aber es ist eben nach Abzug der Inflation immer noch nur real Zins von null.

00:16:17: in den USA vielleicht ein bisschen höher, aber da ist ja dann der Dollar dazwischen, wir müssen schon mit europäischen Zinsen hier erstmal rechnen.

00:16:24: und da muss man auch feststellen, das Zinsniveau ist gering, die Zinskurve ist flach.

00:16:30: Und das liegt daran, dass die Zentralbanken allen Unkenrufen zum Trotz immer noch in der Lage sind, die Inflation tatsächlich im Griff zu behalten, und zwar auch dort, wo sie sie haben wollen, nämlich bei zwei Prozent.

00:16:43: Die Amerikaner sind auf dem Weg dahin.

00:16:45: Da wird es wirklich interessant, ob sie den Weg auch weiter umsetzen, auch mit einer neuen persönlichen Besatzung im Zentralbankrat.

00:16:53: Das wird eine wichtige Weichenstellung im Zentralbankwesen im nächsten Jahr werden.

00:16:57: Ob eben Amerika den Kampf gegen die Inflation, haben wir noch nicht gewonnen.

00:17:02: Das ist halt noch zu hoch aus verschiedenen Gründen.

00:17:04: Ob sie das umsetzen, die Europäer sind schon wieder voll im Zielbereich, das heißt also zwei Prozent.

00:17:09: Und solange das so ist und der Kapitalmarkt und die ganzen Menschen, die da arbeiten, die ganzen Profis.

00:17:15: wirklich davon überzeugt sind, dass das auch erst mal auf absehbare Zeit in den nächsten Jahren so weitergeht und eben nicht in die große Inflation mündet, die ja viele Leute eben da in der Horizont sehen wegen der ganzen Demografie und der Staatsverschuldung und so weiter.

00:17:28: Das ist zurzeit eben noch nicht das Beherrsch mit Thema an den Märkten.

00:17:31: Es gibt zwar viele Geschichten, aber man sieht auch in den Erwartungen an den Märkten kann man ja messen.

00:17:37: Inflationsgeschützte Anlagen, da kann man ja die Inflationserwartungen rausfiltern.

00:17:40: Da sieht man eben, dass die Inflationserwartungen langfristig immer noch bei diesen zwei Und solange das so ist, ist in das Zinsniveau auch niedrig.

00:17:48: Und das ist dann eher wirklich ein Fall für zugunsten der Aktienmärkte.

00:17:53: Da kann Jörg wahrscheinlich sagen, Portfolioeigenschaften von Anleihen sind immer noch ganz gut, sollten beigemischt werden, würde ich auch sagen.

00:18:02: Immerhin funktionieren diese Marktmechanismen wieder so ein bisschen.

00:18:04: Das war ja eine Zeit lang auch nicht so, dass das alles so schön ineinandergegriffen hat, wie man sich das in der reinen Lehre vorgestellt hat.

00:18:10: Stimmt, wir sind zurück zur reinen Lehre wegen des Zinsniveaus und wir präferieren immer noch Unternehmensanleihen über Staatsanleihen, weil sie einfach noch ein bisschen Spread oben drauf haben.

00:18:22: Also mehr Zinsen bringen

00:18:25: als Staatsanleihen, ja.

00:18:26: Aber es ist halt überschaubar, sagen wir es mal so.

00:18:32: Du, Jörg, du hast eben auch schon die Währung ein bisschen angesprochen mit dem US-Dollar.

00:18:38: Wie ist es denn mit den Währungen in den Portfolios, wenn du jetzt mal so draufschaust?

00:18:42: Also war der US-Dollar jetzt eher gut oder ist eher schlecht?

00:18:46: Also ich habe rausgehört, es war eher nicht so gut und wir könnten noch ein bisschen besser dastehen, wenn das da eben nicht so gelaufen wäre, wie es gelaufen ist.

00:18:53: Ja, vielleicht um das mal zu recapitulieren.

00:18:55: Also der Euro-Dollar-Wechselkurs stand am Jahr aus Anfang bei eins, zero, drei ungefähr.

00:18:59: Und wir sind in der Spitze gelaufen bis eins, zwanzig und jetzt auch aktuell bei eins, fünfzehn.

00:19:04: Vielleicht übersetzen nochmal kurz, was heißt das jetzt?

00:19:06: Was heißt das?

00:19:06: Genau.

00:19:07: Also von eins, zero, drei auf eins, zwanzig ist der Euro fest, sagen wir, also stärker geworden und der Dollar hat abgewertet und ist schwächer geworden.

00:19:15: Das ist erstmal volkswirtschaftlich betrachtet schwierig für die europäische.

00:19:21: Exportwirtschaft, weil die Produkte, die europäischen Produkte, die wir nach in die USA exportieren, werden teurer für den dortigen Abnehmer und die Inländischen in den USA werden günstiger.

00:19:33: So, das ist erstmal ein Wettbewerbsnachteil, den wir da drüber haben.

00:19:37: Und das war ja auch das erklärte Ziel von Donald Trump, dass er genau das wollte, einen schwachen Dollar, einen festen Euro, so dass die heimische Wirtschaft gestärkt wird.

00:19:46: So, und jetzt hat sich das Ganze zum Glück beruhigt, die Bewegung war echt stark und schnell.

00:19:51: Und das hat natürlich dann folgende Auswirkungen, dass die Kursgewinne, die wir in US-Aktien haben, die sind in Dollar, die müssen wir dann umrechnen in Euro.

00:20:01: Und dann wird dieser ganze Kursgewinne, die achtzehn Prozent vom S&P fünfhundert, wird durch die Wechselkursbewegung aufgefressen.

00:20:08: Man kann sagen ungefähr dreizehn Prozent.

00:20:10: Das heißt fünf Prozent Return in Euro oder Rendite in Euro bleiben dann für den europäischen Anleger übrig.

00:20:18: Und das ist halt das, was es dann so schwierig macht, wo man dann sagt, der US-Markt ist, ich sag mal, knapp zwanzig Prozent im Plus.

00:20:25: Wenn ich jetzt einen reinen US-Fonds in Euroland mehr anschaue, ist der nur fünf Prozent im Plus.

00:20:31: Und das ist eigentlich nur aufgrund der Wechselkursbewegung.

00:20:34: Und das muss man halt berücksichtigen.

00:20:36: Wechselkursbewegungen sind extrem schwierig zu prognostizieren.

00:20:41: Ich glaube, da hat sich schon so ziemlich jeder die... Zähne dran ausgebissen.

00:20:45: Langfristig geht es gut.

00:20:47: Kaufkraftparitäten, Zinsparitäten, das ist auch das Thema, aber kurzfristig ist das halt immer starken Schwankungen unterworfen.

00:20:54: Und deswegen fahren wir unsere Portfolien, also gerade auf der Aktienseite, in der Regel mit den Währungen offen.

00:20:59: Also wir machen da gar keine... Prognose, wenn wir ein US-Unternehmen in einen Fonds kaufen, dann haben wir auch das Dollar Exposure.

00:21:06: Wobei eben auch ganz wichtig ist, jeder würde jetzt natürlich sagen, warum kauft er dann nicht gleich US-Aktien, wenn der Dollar eben das Problem ist.

00:21:17: Da muss man ja ganz klar sagen, es ist eben nicht jedes Jahr die gleiche Bewegung.

00:21:26: Die Wechselkurse von gleichwertigen Wehrungsgebieten wie Europa und Amerika etwa schwanken um einen festen Wert drum herum.

00:21:35: Die Braufkraftparität ist da unter der Mittelpunkt und diese Schwankungen drum herum kann man eben tatsächlich nicht prognostizieren.

00:21:42: Aber das heißt, dass die Dollar-Schwäche von heute in drei, vier Jahren auch wieder eine Dollar-Stärke umgehen kann, übergehen kann, wie wir das ja in den letzten Jahren gehabt haben.

00:21:52: Wir haben eine Dollar-Stärke gehabt und da hat sie natürlich ein Portfoliospons auch geholfen.

00:21:55: Also insofern, man darf jetzt nicht den Fehler machen zu sagen, also dann möchte ich jetzt keinen US-Dollar mehr in meinem Portfolio haben, weil es gibt durchaus Zeiten, da ist das

00:22:03: gut.

00:22:04: Ja, deswegen sage ich ja, die Währung unbedingt offen fahren.

00:22:08: Man hat manchmal gerade auch gerne in Schweizer Franken.

00:22:12: Der ist nicht in jedem Moment attraktiv, aber gerade in Krisenzeiten möchte ich doch gerne Schweizer Franken in meinem Portfolio haben.

00:22:18: Also wir haben eher ein Ausnahmejahr dieses Jahr, dass es mal gegen uns gelaufen ist, aber es gab sehr lange Zeiten, wo es tatsächlich auch für unsere Portfolios in Europa gelaufen

00:22:25: ist.

00:22:27: Lass uns nochmal ein bisschen auf die Rohstoffe schauen.

00:22:29: Gold, wer hat es eben schon davon?

00:22:31: Ist ja nur einer der Rohstoffe, über die man reden könnte.

00:22:35: ist aber natürlich der Shining Star dieses Jahr gewesen auch irgendwo.

00:22:39: Oli, wenn du mal draufschaust, Rohstoffe, ist das so ein Thema, was jetzt endlos laufen kann?

00:22:44: Weil ich habe immer, ich habe immer im Kopf immer noch deinen Satz.

00:22:47: Gold hat keine Rendite, hast du mal gesagt.

00:22:50: Aber jeder, der jetzt da so drauf schaut, sagt ja, Moment, das kann ich gar nicht sein.

00:22:54: Jörg hat es gerade gesagt.

00:22:54: Sechzehprozent plus dieses Jahr ist ja schon eine ordentliche Rendite.

00:22:57: Aber das ist ja keine Rendite, sondern es ist ja nur eine Wertsteigerung eigentlich.

00:23:01: Nee, Jörg hat schon genau schon das Richtige gesagt.

00:23:04: Gold steht halt im oder stand sehr lange im Zentrum des Währungswesens auf der Welt viele, viele hunderte Jahre und es ist mir noch ein Gedächtnis drin.

00:23:11: Und deswegen hat Gold vielleicht keine Rendite in dem Sinne, was du gerade gesagt hast.

00:23:16: dass es tatsächlich eine ausgezahlte Dividende oder sowas gibt.

00:23:20: Vielleicht hat es einfach eine psychologische Rendite, eine Sicherheitsrendite und eine Beruhigungsrendite.

00:23:27: Und das ist dann immer der Grund, warum Gold aus dem Währungsbereich einfach zumindest so schnell nicht wegzudenken ist.

00:23:35: Und jetzt sind sie, du hast gesagt, Jörg, es sind ja die Zentrabanken, die kaufen, wir haben uns noch mal ein bisschen genauer angeschaut.

00:23:42: Es ist nicht so, dass die Zentrabanken jetzt auf lauter Angst, dass hier ihre ganzen Währungsreserven von den Amerikanern beschlagnahmt werden, jetzt die Dollar verkaufen und dafür Gold kaufen.

00:23:52: Die Chinesen haben ihre Währungsreserven durchaus abgebaut in US-Dollar und da ist vielleicht so die die einzige Bewegung, wo vielleicht tatsächlich ein Tausch vorgenommen wurde, weil die Chinesen noch viel Gold gekauft haben, das machen sie schon seit sechs, sieben Jahren.

00:24:07: Also das ist jetzt nur die Ursache für den letzten Goldanstieg, sondern die Wehrungsreserven steigen einfach auf der Welt in allen Zentrabankkellern sozusagen und die Zentrabanken halten schlichtweg einfach den Anteil des Goldes konstant und da müssen sie halt auch nachkaufen.

00:24:23: Das ist das, was wir festgestellt haben, die Nachfrage von Zentrabanken am Goldmarkt war groß.

00:24:28: Und dann sind zum Schluss dann die Privaten aufgesprungen, weil sie gesehen haben, dass der Goldpreis steigt.

00:24:33: Das waren rein spekulative Zukäufe, die dann da noch kamen.

00:24:36: Deswegen hat er jetzt ja auch mal ein bisschen korrigiert.

00:24:38: Aber die Bewegung, dass Zentralbanken ihre Goldbestände weiter aufbauen, wird wohl bleiben.

00:24:47: Und deswegen, glauben wir, ist das auch weiter unterstützt bei den Rohstoffen generell.

00:24:54: Ja, muss man ja schon auch Schluss folgern, wenn es so ist, dass wir eben nicht in die virtuelle Welt eintauchen, sondern tatsächlich hier auf diesem Planeten immer noch Infrastruktur zubauen müssen.

00:25:07: Ob das Gebäudestraßen oder eben Energie ist, dann brauchen wir dafür

00:25:11: auch

00:25:12: den guten alten Rohstoff, ob das Sand ist, ob das Metalle sind, alles, was eigentlich Old Economy ist.

00:25:20: Und dann ist tatsächlich auch jetzt ein Zyklus in Gang, wo eben nachgefragt wird und dass sich positiv auch auf Rohstoffe generell ausweiten wird.

00:25:34: Wer es noch nicht ganz geschafft hat, auch in diesem Jahr nicht, sind die Kryptowährungen, die sich als Goldersatz präsentieren.

00:25:41: Das haben sie in diesem Jahr immer noch nicht geschafft.

00:25:44: Ich würde sagen, mit den Stablecoins sind jetzt mal die ersten Kryptowesen aufgetreten, wo ich sagen würde, es hat sogar einen Sinn.

00:25:51: Also die haben sogar einen Zweck.

00:25:52: Da kann man was mit anfangen.

00:25:54: Aber das ist nichts für die Anlage.

00:25:55: Also Stablecoins kann man keine Rendite erwirtschaften.

00:25:59: Das sind andere Themen.

00:26:01: Ansonsten, ja, vieles geht vielleicht wirklich wieder zurück zu guten alten Dingen.

00:26:05: Rohstoffe, Gold.

00:26:07: Ja, kann auch nächstes Jahr weitergehen.

00:26:09: Silber,

00:26:09: Platin.

00:26:10: Sieht dann nach.

00:26:11: Ja.

00:26:11: Jetzt

00:26:11: sehen die eigentlich alle gleichzeitig dann mit, wenn der Goldpreis steigt, gehen die anderen auch alle hoch?

00:26:15: Oder sind die entkoppelt?

00:26:16: Nicht, nicht.

00:26:16: In

00:26:16: der Regel ein bisschen Zeit versetzt.

00:26:18: Ja,

00:26:18: nicht gleichmäßig.

00:26:19: Und wie sieht das aus in eurem Portfolios?

00:26:22: spielt Gold da auch eine Rolle hier und da?

00:26:24: Oder wie muss man sich das vorstellen?

00:26:26: Also

00:26:26: Gold spielt insbesondere bei den Mischfonds- und Vermögensverwaltungskonzepten eine Rolle.

00:26:30: Da ist es auch fester Bestandteil.

00:26:31: Da haben wir auch immer eine Quote drin.

00:26:33: Die schwankt auch mal, die ist mal höher, mal tiefer.

00:26:36: Das ist zum einen eine Performancequelle sicherlich hin und wieder aber auch oft einfach nur ein Diversifikator, um das Risiko zu reduzieren.

00:26:43: Und wie Ulrich schon gesagt hat, nach der zuletzt.

00:26:47: Ja, nach dieser Rallye, sage ich mal, im Goldpreis, würden wir jetzt erstmal davon ausgehen, dass es sich auf dem Niveau stabilisiert und das eigentlich getragen ist von der Nachfrage der Zentralbanken bis auf Weiteres.

00:27:00: Ja, dann lass uns noch mal so nach vorne schauen.

00:27:02: Auf zwei Tausend, sechsundzwanzig, siebenundzwanzig.

00:27:04: Ulrich, ich habe gerade vor ein paar Wochen eure Prognosen gemacht.

00:27:09: Wenn wir jetzt mal so nach vorne schaust auf das globale Wachstumsbild.

00:27:15: Wie sieht es denn aus?

00:27:16: Was passiert denn weltwirtschaftlich in den nächsten, ja, ich sage jetzt mal anderthalb Jahren, ihr guckt ja immer ein bisschen weiter schon.

00:27:22: Also das erste Quartal ist ja schon fast für euch, da guckt ja nur noch, ob ihr recht gehabt habt eigentlich.

00:27:28: Also das habt ihr ja schon alles durchgeschätzt.

00:27:31: Aber wie sieht es denn aus, aus dem Jahr für die Inflation, was passiert bei Zinsen, wie geht es da weiter?

00:27:38: Ich habe es ja schon angeduldet, die Zahlen sind in Ordnung, insbesondere das, was für die Anlage am Ende zählt.

00:27:44: Wachstum, Inflation, auch das Zinsniveau wird sich gar nicht viel ändern.

00:27:48: Es kann eine Neuauflage von fünfundzwanzig geben.

00:27:50: Das ist eigentlich so unsere Überschrift darüber.

00:27:54: Aber, aber, aber, es gibt ja diesen chinesischen Spruch, der... dem besten Freund dann mitgegeben wird, mögest du in interessanten Zeiten leben, was ein bisschen vergiftet ist, weil in dem Fall eigentlich gemeint ist mit interessanten Zeiten, dass das ja auch mal Phasen von Aufruhr und Umbruch und teilweise auch Chaos ist.

00:28:19: und das ist ja nun gar nicht genau das, wo wir jetzt sozusagen eingetaucht sind nach der schönen friedlichen Zeit.

00:28:27: zumindest nach dem Fall der Mauer.

00:28:29: Und dieses politische Umfeld wird unruhig bleiben und wir können uns, glaube ich, glücklich schätzen, wenn wir im nächsten Jahr mal eine Entwicklung kriegen, wo wir vielleicht zur Abwechslungsmahl ein bisschen an der Lösung von den vielen, vielen internationalen Problemen ein bisschen näher kommen von diesem Welt.

00:28:46: politischen Machtansprüchen bis zur Demografie, Migration und all diese wirklich sehr großen Herausforderungen, wenn es mal nicht schlimmer wird im nächsten Jahr.

00:28:57: Also an Themen wird es keinen Mangel geben.

00:28:59: Klar, üren wir uns vielleicht bei der Inflation, kommt sie vielleicht zurück.

00:29:04: Wie ist das mit den KI Anwendungen?

00:29:05: Was machen wir da für Erfahrungen?

00:29:07: Das wird von Quartal zu Quartal gehen.

00:29:10: Die Kryptosektor wird uns auch immer mit neuen Dingen überraschen.

00:29:13: Also die Themen werden nicht abreißen.

00:29:16: Aber wirklich, man kann sagen, wir gehen mit makroökonomischen Schwung jetzt nächste Jahr rein und das Fundament ist wirklich solider angerührt und es gibt gute Chancen, dass das nächste Jahr eben, dass wir nächsten Dezember hier sitzen und auch wieder auf ein gutes Jahr zurückblecken.

00:29:33: Ja, das hoffe ich doch schwer.

00:29:34: Auch wird Deutschland ein bisschen Hoffnung oder?

00:29:36: Ja, durchaus.

00:29:37: Also... Da machen wir wirklich mal eine Sonderfolge am Anfang des Jahres.

00:29:44: Es gibt so das ein oder andere, wo man hingucken kann und sagen kann, da vielleicht das ein bisschen ernster zu nehmen, der Ruck in die richtige Richtung.

00:29:55: Also wenn ich an dieses Modernisierungsprogramm, was jetzt von der Regierung und den Ländern verabschiedet worden ist, denke ich, da stehen wirklich gute Sachen drin.

00:30:04: Es ist natürlich eine Frage, ob es umgesetzt wird, aber so langsam prägt man vielleicht auch wirklich ein Bewusstsein dafür, dass man sich bewegen muss hier.

00:30:13: Zartes Plänzchen, aber das wollen wir hegen und pflegen und dann vielleicht auf das Herzchen mal besprechen.

00:30:19: Ja, dann heben wir uns das mal auf für nächstes Jahr.

00:30:22: Jörg, dein Blick jetzt nochmal nach vorne, mehr so auf die Märkte, auf die Sektoren.

00:30:26: Was ist S.A.X.en-Zwanzig vielleicht entscheidend?

00:30:29: Worauf sollte man achten?

00:30:30: Wo liegen Chancen?

00:30:31: Wo liegen Herausforderungen?

00:30:32: Was sind so deine Gefühle, wenn du auf das nächste Jahr guckst?

00:30:36: Na ja, so wie Ulrich gerade beschrieben hat, also das makroökonomische Umfeld ist eigentlich positiv.

00:30:42: Also wir haben Wachstum, wir haben eine Inflation, die im Schach ist und wir haben Zinssenkung in den USA, die wir erwarten und eine Stabilisierung, sag ich mal, in Europa.

00:30:51: Also das spricht eigentlich alles für Aktien in dem Umfeld.

00:30:55: So, dann sollte man aus meiner Sicht immer ein paar Unternehmensanleihen beimischen, weil das ist einfach der Diversifikator im Portfolio.

00:31:02: Und wenn ich jetzt auf unterschiedliche Sektoren oder so blicke, dann fallen mir eigentlich zwei Dinge ein.

00:31:08: Das eine ist KI.

00:31:10: Da muss man genau hinschauen.

00:31:12: Da müssen die Gewinnerwartungen erfüllt werden.

00:31:17: Sprich, die Gewinner müssen wachsen.

00:31:19: Wir haben da eine Ausweitung der Bewertung gesehen.

00:31:22: Da kann eigentlich die Performance nicht mehr herkommen.

00:31:24: Es muss jetzt eigentlich aus den Gewinnen kommen.

00:31:27: Und das wird halt die... entscheidende Frage sein, ob die Unternehmen das wirklich monetarisieren können.

00:31:32: Und dem stehen ja gegenüber auch enorme Investitionen, was Datacenter und Energie angeht.

00:31:38: Das andere, was ich spannend finde ist, und das taucht so ein bisschen ab in das, was Ulrich gerade sagte mit Deutschland, das ist so das Thema, wir haben in Europa aus meiner Sicht langsam begriffen, dass wir in vielen Sektoren einen unheimlichen Nachholbedarf haben.

00:31:55: Das fängt bei Energie an, das geht weiter über unsere Infrastruktur, das heißt nur Autobahn oder Schienennetz.

00:32:01: Wo wir investieren müssen, das geht weiter über Verteidigung des Landes, das geht weiter über, wie wollen wir unsere Energie unabhängig gestalten etc.

00:32:11: Und das ist eigentlich so ein Thema, wo ich denke, da werden unheimlich Investitionen fließen müssen die nächsten Jahre.

00:32:18: Und das ist auch nichts, was nur morgen und nächstes Jahr so sein wird, sondern das wird ein bisschen länger dauern.

00:32:24: Und das finde ich dann doch schon ein sehr spannendes Thema insgesamt.

00:32:28: Und dann als Gegenpol würde ich vielleicht nochmal nehmen.

00:32:31: Ich würde den Blick auf emerging markets nochmal rechnen.

00:32:34: Das große Wachstum GDP Wachstum ist in Asien.

00:32:39: Und da ist es dann halt wirklich stark von den Ländern unterschiedlich abhängig.

00:32:43: Und deswegen wäre da mein Plädoyer immer sich breit aufzustellen in emerging markets, gerade im asiatischen Raum, weil es doch sehr weit weg ist.

00:32:51: Bevor wir jetzt ganz rausgehen, habe ich noch so ein bisschen ein kleines Spiel vorbereitet, wie ich das immer ganz gerne mache, wie so ein Jahresend Quiz oder so offene Sätze eben.

00:33:00: Ich lese euch dann immer einen halben Satz vor und ihr vervollständigt den dann spontan, was euch als erstes durch den Kopf geht, wenn ich das sage.

00:33:07: Ich fülle anfangen mit Ulrich und Jörg zieht dann immer nach.

00:33:10: Also, Ulrich, es wird wirtschaftlich ein gutes Jahr, wenn...

00:33:15: Wenn es nicht noch kriegerischer wird als... dieses Jahr, wenn da endlich mal ein bisschen Beruhigung reinkommt in diese Geopolitik.

00:33:36: Die größte Überraschung im

00:33:42: Jahr ist, dass es keine Überraschung gegeben

00:33:45: hat.

00:33:48: Jetzt weiß es ja aber auch einfach.

00:33:50: Jörg, Techfirmen werden im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr

00:33:55: im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr

00:33:59: im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im

00:34:09: Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im

00:34:15: Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr.

00:34:17: Und Jörg, für dich natürlich, wenn ich im Jahr ist, nur eine Investmentschance näher beobachten dürfte, dann wäre das?

00:34:23: Dann wäre das, dass ich mir die Sektoren anschauen würde, die für eine europäische Souveränität wichtig wären.

00:34:31: Da kann man sich jetzt denken, was das sein könnte, ne?

00:34:34: Ja, nicht so eng fassen,

00:34:36: weil dann breiter

00:34:37: denken.

00:34:37: Okay, na gut.

00:34:38: Also, dann schon mal vielen lieben Dank an euch zwei für eure profunden Einschätzung hier.

00:34:43: Ich wünsche unserer Zuhörerschaft auf jeden Fall für das neue Jahr alles Gute und vor allem immer ein glückliches Händchen bei allen Entscheidungen, die zu treffen sind.

00:34:51: Wir verabschieden uns jetzt in eine kleine Jahresend, Jahresanfangspause, aber keine Angst.

00:34:57: Es wird nicht ruhig bleiben auf unserem Kanal, denn wie in den vergangenen Jahren werden wir auch zu Beginn Wir hören uns dann wieder, wenn ich mich nicht vertue, am Denn bis dahin machen wir jetzt ein bisschen Pause.

00:35:34: Lassen Sie uns gut gehen und starten mal ganz ruhig ins neue Jahr.

00:35:37: Und das wünsche ich Ihnen auch allen.

00:35:39: Macht es gut und bis bald.

00:35:50: Tschüss.