00:00:04: Start,
00:00:05: klar,
00:00:06: auf ins neue Börsenjahr.
00:00:09: Ein Podcast
00:00:20: der DECA Bank.
00:00:32: Dennoch stehen die Märkte auch Richtung Jahresende mehr als gut da.
00:00:35: Und das, obwohl es im Verlauf des Jahres immer wieder Zweifel daran gab, dass der KI-Trend so ungebrochen weiterlaufen kann.
00:00:43: Auf der Zinsseite gab es sinkende Zinsen im Euro-Raum und eine weiterhin hohe Zinsrate in den USA, sehr zum Missfallen des US-Präsidenten.
00:00:52: Dennoch gilt weiterhin, die Zinsen sind zurück und sorgen dafür, dass die etablierten Marktmechanismen wieder einigermaßen funktionieren.
00:00:59: Heute werfen wir einen Blick zurück auf das Immobilienjahr, und schauen nach vorne auf.
00:01:06: Und dafür habe ich eine absolute Expertin eingeladen.
00:01:09: Tanja Sander von der DK Immobilien ist heute bei mir im Studio.
00:01:12: Schön, dass du da bist, Tanja.
00:01:13: Hallo und willkommen.
00:01:15: Hallo, Dirk.
00:01:15: Vielen Dank für die Einladung zu dir ins Studio.
00:01:17: Tanja, wir wollen ja so ein bisschen zurückblicken heute.
00:01:19: Und wenn du das tust und mal so draufschaust auf die Entwicklungen in twenty-fünfundzwanzig, was waren denn für dich die zwei wichtigsten Entwicklungen, die du gesehen hast am Immobilienmarkt?
00:01:30: Also zuerst würde ich hier mal auf diese allmähliche und wenngleich auch etwas Zäh-Erholung an den Immobilienmärkten schauen wollen und die auch nennen.
00:01:40: Wenn wir zum Beispiel in Europa auf das Transaktionsvolumen schauen, dann kann man sagen, dass Die Korrekturphase mit dem Höhepunkt in den Jahre ist endlich überwunden.
00:01:51: Zum Zweiten haben sich Mietmärkte stabilisiert.
00:01:52: Das heißt, dass europaweit der sogenannte Büroflächenumsatz bis ein, schließlich September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September.
00:02:17: Was unverändert geblieben ist, das ist dieser große Unterschied.
00:02:21: Wir würden fast sagen, das polarisiert sich zwischen diesen hochwertigen Büroobjekten und eben veraltetem Bestand.
00:02:30: Und was für uns da sehr positiv ist, ist, dass wir als DECA auf qualitativ hochwertige Core-Emobilien in guten Lagen setzen.
00:02:39: Und das heißt, wir könnten von dieser Entwicklung sogar profitieren.
00:02:42: Und zwar als Verkäufer, zum einen, und natürlich auch als Vermieter haben wir weiterhin davon profitiert.
00:02:50: So die Themen Zinsen und Finanzierung wurden natürlich auch im Euro-Raum, die Zinsen ja ein bisschen zurückgekommen, in den USA sind sie noch ein bisschen höher.
00:02:58: Wie sehr beeinflusst denn diese Zinsentwicklung jetzt die Marktaktivität tatsächlich?
00:03:04: Wie schon eben erwähnt, findet die Erholung an den Transaktionsmärkten sehr langsam statt und zwar trotz der Normalisierung der Leitzinsen.
00:03:13: Aber wir sehen natürlich Marktaktivität und zwar ganz besonders bei Investoren, die über ausreichend Liquidität verfügt.
00:03:22: Wer sind diese Investoren?
00:03:23: Dazu gehören momentan Family Offices und auch wir als DK Immobilien.
00:03:29: Wer aktuell also investieren kann, der hat die Chance wirklich zu attraktiven Konditionen zu erwerben.
00:03:36: Am Stand heute haben wir für unsere offenen Immobilienfonds insgesamt sieben Objekte eingekauft.
00:03:44: Zwei Objekte in Paris, das ist natürlich super, Paris als Top zwei Standort in Europa.
00:03:51: Wir haben zwei Immobilien in Irland gekauft und drei Logistikobjekte.
00:03:56: Eins in Belgien, eins in Italien und eines in der Schweiz.
00:04:00: Und parallel dazu Jetzt sind uns mehrere Verkäufe gelungen, und zwar von Immobilien, die für uns nicht mehr strategiekonform sind.
00:04:10: Lass uns vielleicht noch mal ein bisschen tiefer in die Segmenten reinschauen.
00:04:12: Du hast eben schon so ein bisschen was gesagt dazu.
00:04:15: Welche Nutzungsarten, also Wohnen, Büro, Logistik, haben dich denn im Jahr zwanzig, zwanzig besonders überrascht?
00:04:21: Also positiv, aber vielleicht auch negativ, wo du sagst, ja, da wird es jetzt ein bisschen schwieriger, ein bisschen enger.
00:04:27: Gute Nachricht zuerst.
00:04:28: Über alle Nutzungsarten hinweg sehen wir eine Stabilisierung, die stattgefunden hat.
00:04:33: Und dann fange ich mal mit Büros an.
00:04:35: und da kann ich dir sagen, wir glauben weiterhin fest am Büros und das können wir auch, weil sich nämlich die Nachfrage weiterhin auf Chor, Immobilien und zwar auch die, die wir im Bestand haben konzentriert.
00:04:49: und dadurch steigen hier auch Spitzenmieten weiter an.
00:04:52: Schauen wir auf Logistik, denn bleibt das wirklich eine beliebte Anlage- und Assetklasse bei den Investoren.
00:04:59: Dieser Boom während der Pandemie, der ist zwar wieder abgeflaut, aber die Nachfrage, die ist stabil.
00:05:05: und die Optimierung von Lieferketten, die spielt auch weiterhin eine ganz große Rolle.
00:05:11: Als Neuaufaktor dazu gekommen ist der Bedarf aus dem Bereich Rüstung und Verteidigung.
00:05:18: Gucken wir auf Hotels.
00:05:19: Auch hier, das sind Performance-Kennzahlen bekanntermaßen, auf ihr vor Corona-Pandemie-Niveau zurückgekehrt.
00:05:28: Und europaweit haben beispielsweise die Zimmerpreise sehr kräftig zugelegt.
00:05:35: Einzelhandel, der steht vor weiteren Herausforderungen, aber auch hier stabilisiert sich die Situation in den Immobilien in A-Lagen.
00:05:44: Und ganz zuletzt komme ich zum Thema Wohnen.
00:05:47: Also die Nachfrage nach Wohnraum, die ist ja absolut da.
00:05:50: Wir sprechen ja in Deutschland als auch europaweit wirklich von viel zu wenig Wohnraum.
00:05:56: Das heißt, die Nachfrage, die ist höher als das Angebot und zwar insbesondere auch nach qualitativ hochwertigen Immobilien in zentraler Lage.
00:06:04: Bei Wohnimmobilien, Dirk, da haben wir ja bekanntermaßen unseren Partnern die Swiss Life und damit ein ganz erfahrenen Manager an unserer Seite.
00:06:13: Und wenn du jetzt mal so auf Regionen oder Teilmärkte schaust, gibt es da welche, die aus dem Rahmen gefallen sind.
00:06:19: Auch hier gern wieder positiv wie negativ.
00:06:21: Vielleicht sind ja da Sachen dabei, wo du sagst, ja, wenn ich da so drauf gucke, das ist schon sehr positiv gelaufen.
00:06:28: Da passt jetzt wieder das Ganze in das Gesamtbild, dass ich hier eher positiv berichten kann.
00:06:33: Also wir konnten, zwanzig, fünfundzwanzig an einigen europäischen Büromärkten ordentlich gestiegene Spitzen.
00:06:41: mieten,
00:06:42: mitnehmen bzw.
00:06:43: uns darüber freuen.
00:06:45: Und zwar an den internationalen Finanzplätzen Frankfurt und London.
00:06:49: Da sind die Mieten im ersten dreiviertel Jahr, zwanzig, fünfundzwanzig, um rund sechs Prozent gewachsen.
00:06:56: Wo wir auch überdurchschnittliche Anstiege wahrgenommen und verbuchen konnten, das sind Märkte wie Barcelona, Madrid, Mailand, München, Wien und Warschau.
00:07:06: Also auch wieder diese Truppstandorte.
00:07:09: Gucken wir mal rüber in die USA, dann zeigt sich da so eine langsame Erholungstendenz an Büromärkten, aber auch das grundsätzlich positiv.
00:07:17: Und zwar diese Leerstandsquoten.
00:07:19: Die sollten jetzt ihren Höhepunkt hinter sich gelassen haben.
00:07:23: Und wie das auch hierzulande ist, konzentriert sich da drüben die Nachfrage ganz stark auf Choremobilien.
00:07:30: Dann lass uns auch mal ein bisschen nach vorne schauen.
00:07:31: Zwanzig, sechsundzwanzig steht ja quasi in den Startlöchern und das neue Börsenjahr liegt so ein bisschen vor uns, das neue Investmentjahr.
00:07:39: Welche zentralen Faktoren sind es denn deiner Einschätzung nach zwanzig, sechsundzwanzig, die die Märkte prägen werden?
00:07:45: Das ist sowas wie Konjunkturzinsen.
00:07:48: Was macht Nachhaltigkeit?
00:07:50: Die Regulierung natürlich auch ist auch ein ganz großes Thema ja bei uns im Bankensektor immer.
00:07:55: Was bedeutet das dann auch vor allem für den Immobilienmarkt?
00:07:59: Ich werde mal so die einzelnen Punkte von dir abarbeiten.
00:08:01: Und was Büromärkte angeht, da könnte ein ganz unterstützender Faktor dieser Angebotsrückstand bei Büroimmobilien sein.
00:08:12: Wir haben, was die Baustarts in Europa betrifft, ein fünfzehn-Jahres-Tief.
00:08:18: Das muss man sich einfach mal so vorstellen.
00:08:20: Und das heißt, auch in den USA gibt es ein knappes Angebot am Premiumflächen, das zum einen.
00:08:27: Schauen wir mal auf die Konjunktur.
00:08:29: Und was die Konjunktur betrifft, da erwarten unsere Volkswerte ja ein globales Wachstum von drei Prozent.
00:08:34: Das ist grundsätzlich schon mal ein positives Umfeld für Immobilienmärkte.
00:08:40: Wenn man auf dieses Wachstum schaut, diese tatsächlichen Auswirkungen, diese natürlich auch immer wieder stark von anderen makroökonomischen Faktoren abhängig.
00:08:51: Und da wird es zwischen den Märkten ganz sicher Unterschiede geben.
00:08:56: In Deutschland, Dirk, da gibt es leider diese Mischung aus enttäuschten Hoffnungen auf Reformen und schwächeren Konjunkturnachrichten.
00:09:06: Das heißt, viel Rückenwild erwarte ich hier nicht für die Immobilienmärkte hierzulande.
00:09:12: Und vielleicht nur diesen Punkt, was Nachhaltigkeit betrifft, die ist natürlich weiterhin zentral und wichtig.
00:09:20: Vor allen Dingen, wenn es darum geht, Immobilien zu vermieten.
00:09:24: Das heißt, wir achten von der DK Immobilienfonds nach wie vor auf eine ganz hohe Zertifizierungsquote.
00:09:31: Aber für dich auch als Beispiel, wenn du heute ein neues Auto kaufst, fragst du nach ABS?
00:09:37: Nein, weil es Standard ist.
00:09:39: Und genauso ist das Thema Nachhaltigkeit bei uns.
00:09:42: Man muss eigentlich nicht mehr danach fragen, das ist kompletter Standard.
00:09:48: Ja, dann zum Abschluss meine letzte Frage.
00:09:51: Weil wir wollen ja positiv enden natürlich auch.
00:09:53: Was macht dich denn persönlich optimistisch für das Immobilienjahr?
00:09:59: Ich bin ja eh ein optimistischer Mensch.
00:10:01: Merkt man gar nicht.
00:10:03: Wenn ich jetzt auf Immobilienmerkte schaue, dann glaube ich, dass sich dieser Erholungspfad in den Jahr im Jahr im Jahr ist weiter fortsetzen wird.
00:10:12: An der einen oder anderen Stelle, da müssen wir noch ein bisschen Geduld mitbringen.
00:10:17: Wenn ich jetzt ganz konkret auf unsere Immobilien-Fonds schau für's Jahr zwanzig, sechsundzwanzig, Dirk, dann freue ich mich heute schon auf weitere Top-Ankäufe, die uns gelingen werden.
00:10:28: Da bin ich komplett überzeugt davon.
00:10:30: Und die werden dann die Grundlage sein für die künftige, gute Rendite-Entwicklung in unseren Fonds.
00:10:37: Also, du hast mich nicht überrascht, ich bin von nichts anderem ausgegangen, du bist einfach ein optimistischer Mensch.
00:10:43: Dann ja vielen lieben Dank für deine Teilnahme hier im Podcast, für die Einblicke in eure Sichtweise auf die Immobilienmärkte.
00:10:49: Und sollten Sie, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, weiterhin stets aktuell informiert bleiben wollen, dann hören Sie auch gerne in unseren anderen Folgen der Reihe Start.
00:10:57: Klar, rein.
00:10:59: Oder Sie abonnieren unseren Podcast, Mikro trifft Makro.
00:11:02: Da spreche ich nämlich alle zwei Wochen mit unserem Chefvolkswirt Dr.
00:11:05: Ulrich Carter über die aktuelle Situation an den Märkten und die Zusammenhänge zwischen Zinsen, BIP und Börse.
00:11:12: Wird mich freuen, wenn Sie da auch zu unserer Zuhörerschaft gehören würden.
00:11:16: Das war's von uns für heute.
00:11:17: Machen Sie's gut und bis bald.
00:11:18: Tschüss!
00:11:25: Dieser Podcast wurde zu Werbezwecken erstellt und enthält nicht alle für den Erwerb der etwa hier dargestellten Finanzinstrumente relevanten Informationen.
00:11:36: Insbesondere stellt er weder ein Angebot noch eine Anlage Beratung seitens der DECA Bank dar.
00:11:43: Alle Angaben wurden sorgfältig zusammengestellt, teilweise unter Verwendung von Daten aus Drittquellen.
00:11:49: Etwaeich enthaltene Meinungsaussagen geben die zum Zeitpunkt der Erstellung aktuellen Einschätzungen der DECA Bank wieder.
00:11:57: Die DECA Bank übernimmt keine Gewehr für die Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit der gemachten Angaben und haftet nicht für Schäden oder Aufwendungen, die aus einem Vertrauen hierauf resultieren.
00:12:10: Etwaige in diesem Podcast erwähnte Finanzinstrumente können mit Risiken verbunden sein, die schwer abzuschätzen und in die Evaluation einer Anlageentscheidung einzubeziehen sind.