00:00:00: Mit dieser Tolkien-Anleihe kann man die Reaktionen auf das Handelsabkommen umreißen, dass am
00:00:09: letzten Wochenende in Schottland nach längeren Verhandlungen zwischen den USA und der EU
00:00:14: abgeschlossen wurde.
00:00:16: Schmerzhafte Zölle aus den USA gegenüber den europäischen Exporten und keine Zölle
00:00:21: von US-Importen in die EU und massive Investitionen der Europäer in die USA.
00:00:28: Noch Fragen?
00:00:30: Ja, wir haben welche.
00:00:31: Was steht genau drin in der Vereinbarung zwischen der EU und den USA?
00:00:36: Wer profitiert und wer nicht und was heißt das alles für die deutsche Wirtschaft und
00:00:41: die Geldanlage?
00:00:42: Wir sprechen drüber.
00:00:43: In dieser Folge – Mikro trifft Makro.
00:00:46: Hallo und herzlich willkommen zu 130. Folge Mikro trifft Makro.
00:01:01: Heute ist Donnerstag, der 31. Juli 2025 und bei mir im höchsten Podcaststudio Frankfurt
00:01:08: sitzt der Chefvolkswirt der Dekabank, Dr. Ulrich Carter.
00:01:12: Guten Morgen, Ulrich.
00:01:13: Guten Morgen, Dr.
00:01:14: Ja, jetzt haben wir es ja.
00:01:16: Die wichtigste Sache im Universum wurde geklärt, der Handelstil, der ist da und es
00:01:22: ist ja eigentlich schon alles gesagt worden, nur noch nicht von jedem daher auch noch mal
00:01:25: an dieser Stelle.
00:01:26: Wie findest du es denn, was da abgelaufen ist und wie findest du denn, was da rausgekommen
00:01:30: ist?
00:01:31: Ja, es ist in der Tat nicht mehr viel Neues, was man sagen kann.
00:01:33: Man kann sich nur noch einem Lager zuordnen, die da wären, dass jetzt das Ende der deutschen
00:01:38: Wirtschaft oder alles nicht so schlimm.
00:01:40: Also das definitiv nicht das Ende der deutschen Wirtschaft, es ist das Ende der bisherigen
00:01:47: Handelsordnung auf der Welt, würde ich sagen.
00:01:50: Und es ist ein eindrucksvoller Beleg dafür, was für ein politischer, was für ein politischer
00:01:58: Zwerg Europa in der Welt eigentlich ist.
00:02:01: Meine Interpretation ist eigentlich, eigentlich gibt es gar kein Deal, die USA haben einfach
00:02:09: einseitig die Welthandelsordnung aufgekündigt, Trump braucht Geld, das wird er über die Zölle
00:02:15: einspielen und die Interessen seiner politischen Partner, wenn ihr das Wort überhaupt kennt,
00:02:21: in der Welt, die interessieren ihn überhaupt nicht.
00:02:23: Er hat ein gutes Gewissen, weil er sagt, die USA haben sowieso schon die ganze Zeit und
00:02:29: zwar lange genug den Rest der Welt alimentiert, militärischer Schutz, Beiträge, internationale
00:02:36: Organisationen, alles Mögliche und damit ist jetzt mal Schluss.
00:02:39: Ja, und die EU und alle anderen Länder, die haben eigentlich nur die Möglichkeit jetzt
00:02:44: darauf irgendwie zu reagieren und in Europa, die EU hat einfach den Weg des geringsten
00:02:50: Widerstands gewählt.
00:02:51: Ich glaube, die haben einen Kalkül aufgestellt, was gar nicht so dumm ist, so nach dem Motto
00:02:58: was passiert, wenn wir das Ganze jetzt hier eskalieren lassen, hätte man ja tun können,
00:03:03: man hätte ja gegen Zölle im Güterbereich machen können, man hätte die US-Plattformunternehmen
00:03:11: das Leben schwer machen können hier in Europa mit Steuern und so weiter, ja, aber was wäre
00:03:16: passiert?
00:03:17: Trump wäre wahrscheinlich durchgedreht und hätte irgendwelche Fantasiezölle für Europa
00:03:24: ausgesprochen, das haben wir in China ja gesehen, die US-Plattformunternehmen hätten in Europa
00:03:29: die Preise erhöht und dann wäre wahrscheinlich dem einen oder anderen Europäer aufgegangen,
00:03:33: oops, sie haben ja gar keine Alternative für Microsoft Windows, für Apple iPhones, für
00:03:38: Instagram und so weiter, dann hätte die US-Regierung die Unterstützung für die Ukraine dann mal
00:03:45: wieder abgestellt, zwischenzeitig werden die Börsen eingeknickt hier in Europa um 5% und
00:03:49: dann hätte man sich wahrscheinlich nach vier Wochen wieder hingesetzt und sich auf einen
00:03:54: Deal geeinigt, dann wären es vielleicht zwölf statt 15% gewesen und ich glaube, dass
00:03:59: war es einfach aus Sicht der Europäischen Union nicht wert, man ist zwar ein großer,
00:04:07: wirklich einer der ganz großen Wirtschaftsräume auf der Welt, aber man hat gegenüber den
00:04:14: USA eben zu wenig Vorteile, man ist im Gegenteil, man ist technologisch abhängig und man hat
00:04:21: keine militärische Macht und das sind die Dinge, die ich glaube ich in den Auslöchern
00:04:25: gegeben haben. Ja, das ist ja eigentlich eine Botschaft dieser Woche, Europa ist politisch
00:04:30: ein Zwergenstaat. Die Klemensfuß vom IFO-Institut hat von einer Demütigung Europas gesprochen,
00:04:41: fand ich bemerkenswert, ich fand es so richtig, fand es bemerkenswert, ich weiß aber nicht,
00:04:45: ob er sich damit auch bewusst ist, dass er damit den Begriff aufgegriffen hat, den die
00:04:53: Nesen für ihre dunkle Zeit in den letzten 200 Jahren verwendet haben, wo sie in der ökonomischen
00:05:00: Bedeutungslosigkeit verschwunden sind. Es sind wirklich eher die politischen Seiten,
00:05:06: die zu denken geben sollten, weniger die ökonomischen, da finden Anpassungen statt, also die Tatsache,
00:05:13: dass es eben gar kein Staat ist hier in Europa, der überhaupt vernünftig reagieren könnte,
00:05:19: damit fängt das Problem an und für all diejenigen, die das bisschen Europa, was wir haben jetzt
00:05:25: gleich wieder auflösen wollen, den Saal gesagt mit einem selbstständigen Deutschland, wäre
00:05:30: Trump jetzt auch nicht anders umgesprungen. Die 5-Prozent-Punkte da weniger Zoll, wo die
00:05:39: Briten jetzt hier wieder als selbst kontrollierte Wirtschafts-Nation genießen, die machen jetzt
00:05:46: keinen Unterschied. Nein, die politische Botschaft hier raus für mich kann nur lauten, wie machen
00:05:53: wir Europa mächtiger? Das ist jetzt ein weites Feld, das reicht auch über meine Kompetenz
00:05:59: hinaus, deswegen können wir noch darauf eingenommen, hier mal jetzt mal Punkt.
00:06:02: Muss man auch wissen, wenn man selber mal einen Punkt macht. Jetzt hast du das so ganz
00:06:08: schön global galaktisch, wie man so schön sagt, abgerundet das ganze Thema, aber jetzt
00:06:13: kannst du doch mal so ein bisschen reinschauen, was heißt das für die Wirtschaft, vielleicht
00:06:16: mal mit besonderer Blick auf Europa und Deutschland. Haben wir da jetzt große Auswirkungen zu
00:06:21: fürchten oder sagst du, na ja im Wesentlichen sind wir da, wo wir angefangen haben wieder?
00:06:25: Na ja, die Wirtschaft ist natürlich direkt betroffen, na klar, allerdings muss man glaube
00:06:31: ich stark unterscheiden. Also die großen internationalen auch europäischen Börsen notierten Unternehmen,
00:06:38: vielleicht mit wenigen Ausnahmen, die werden sich schnell anpassen und die werden auch
00:06:42: ihre Gewinne, ihre Margen und ihre Umsätze wieder optimieren, um eben so wenig wie möglich
00:06:49: Gewinndynamik zu verlieren. Das macht man eben, indem man immer noch die Weltwirtschaft
00:06:56: benutzt. Zölle heißen ja nicht, dass die Weltwirtschaft völlig deklobalisiert hat.
00:07:03: Direktinvestitionen sind ja weiterhin als wesentliche Säule der weltweiten Aktivitäten möglich.
00:07:11: Direktinvestition bedeutet, dass eine Firma, eine Fabrik, eine Produktionsstätte oder sonst
00:07:16: irgendein Unternehmen, ein Tochterunternehmen in einem anderen Land aufbauen kann und diese
00:07:23: Form der Globalisierung ist ja weiterhin vorhanden. Im Gegenteil, Trump will das ja, dass die
00:07:28: Firmen nach Amerika kommen. Also insofern gibt es da sehr viele Stellhebel, die die Unternehmen
00:07:33: jetzt ziehen werden, sodass die negativen Auswirkungen eher auf die Wirtschaftsstandorte,
00:07:43: das heißt die Wirtschaftsregionen zu sehen sind. Also bei den Jobs in diesen Regionen,
00:07:48: bei den Wirtschaftsstrukturen in diesen Regionen sind die hochproduktiv oder wenigproduktiv
00:07:53: und was für einen Wohlstand resultiert daraus. Große Unternehmen sind eben in der Lage Standorte
00:07:59: zu wechseln und sich dann anzupassen. Das ist auch der Grund warum der Aktienmarkt so stabil
00:08:05: auf diese Zölle reagiert hat, weil die großen Unternehmen ja diejenigen sind, die notiert
00:08:09: sind und das wird sich auch so fortsetzen. Die kleinen Unternehmen, die das eben nicht
00:08:13: können, die müssen jetzt von der Qualität der andere Aufgaben bewältigen, da kann
00:08:18: es sogar in die Existenz des Geschäftsmodells geben, die werden versuchen sich umzuorientieren,
00:08:25: wenn es eben ein Amerika-Geschäft gab vorher und das jetzt nicht mehr möglich ist, dann
00:08:28: wird man versuchen, neue Abnehmer zu finden, vielleicht neue Geschäftsbereiche aufzubauen
00:08:32: und alte Abzubauen. Und das wird schon dazu führen, dass sich die Aktivität, die gesamte
00:08:38: ökonomische Aktivität stärker regionalisiert. Region heißt aber in dem Fall Europa ja,
00:08:43: es ist schon eine Riesenregion, deswegen gibt es eben ja auch da so viele Möglichkeiten
00:08:47: auszuweichen. Und das ist auch das, was man im Lehrbuch von Zöllen erwartet. Die Zollmauern,
00:08:54: die aufgebaut werden, da versuchen, die Handelströme sich drum rum woanders hin zu bewegen und
00:09:00: kehren vielleicht sogar auch mehr der Weniger zurück ins Ausgangsland, das heißt also der
00:09:04: Handel wird dann insgesamt weniger werden. Und Verlierer sind dann so gesehen bei dieser
00:09:11: Betrachtung dann eben vor allen Dingen die privaten Haushalte, also die Menschen, die
00:09:16: Bürgerinnen und Bürger. Und zwar in Europa genauso wie aber auch in den USA. Ich verstehe
00:09:24: es gar nicht, die USA sehen jetzt aus wie der strahlende Sieger, wahrscheinlich muss
00:09:28: man so eine Marketingfigur wie Donald Trump eben da haben und dann läuft das schon. Aber
00:09:33: da muss man sagen, die Zahlen, entsprechende andere Sprache, wir haben jetzt gerade die
00:09:37: BIP Zahlen für Amerika bekommen auf den ersten Blickbombenzahlen, aber wenn man hinter die
00:09:43: Kulissen blickt, dann sieht man, dass zurzeit gerade die Nachfrage erodiert in den Vereinigten
00:09:48: Staaten. Und für Deutschland werden wir die BIP Prognosum 2/10 zurücknehmen. In Europa
00:09:54: werden wir sie 1/10 zurücknehmen, das hört sich jetzt ganz wenig an, aber da muss man
00:09:59: bedenken, dass wir dauerhafte Zölle ja schon vorher, schon seit dem Frühjahr eben als
00:10:06: Annahme in unseren Prognosen haben und deswegen auch schon entsprechend runtergegangen sind.
00:10:10: So ist es jetzt auch gekommen, mehr oder weniger, wie wir erwartet haben. Das heißt der Anpassungsbedarf
00:10:16: bei uns ist jetzt nicht so groß. Aber ein Punkt ist ja, und ich glaube das ist ja auch
00:10:21: was, was viele jetzt immer wieder gesagt haben, wenn dieser Deal jetzt da ist, dann ist ganz
00:10:25: wichtig für Unternehmen, es gibt jetzt Planungssicherheit. Wir wissen jetzt, was passiert und wir wissen
00:10:31: jetzt, was kommt, was auf uns zukommt, worauf wir uns einstellen müssen. Und das ist ja
00:10:35: ganz wichtig für Unternehmen. Ist es denn so, dass wir jetzt Planungssicherheit haben oder
00:10:39: das so? Ja, das halte ich so ein bisschen für so ein Ungeheuer von Loch Ness Argument.
00:10:44: Also jeder redet drüber, hat keiner als gesehen, halte ich ein bisschen für überbewertet.
00:10:48: Ich meine, das kann ja morgen schon anders sein. So lange Trump da sein wird, wird er immer
00:10:52: mit solchen Kommunikations-Explosionen, mit Themen kommen, die völlig übertrieben sind.
00:11:01: Das ist eine Art völlig übertriebene Forderungen, Projekte rauszuhauen, damit man mit dem was
00:11:09: hinterher übrig bleibt, dann entweder zufrieden ist oder sagt es doch nicht so schlimm. Das
00:11:13: ist wirklich eine, keine Ahnung, psychologische Marketingveranstaltung, die haben wir jetzt
00:11:19: mehrfach vorgeführt bekommen und wie gesagt, das wird bei ihm weitergehen. Planungssicherheit
00:11:25: ist schon wichtig, aber Planungssicherheit, würde ich sagen, könnte eher die heimische
00:11:29: Wirtschaftspolitik hier in Europa liefern. Wie überhaupt man jetzt diese Zölle nicht
00:11:35: als Sündenbock dafür verwenden darf, dass es in der eigenen Wirtschaft hier nicht mehr
00:11:39: rund läuft. Im Gegenteil, andersrum wird ein Schuh drauf. Gerade wenn sich eben alles
00:11:45: ändert auf der Welt. Zölle, Kriege, Energie, Klima, da muss man es eigentlich der heimischen
00:11:51: Wirtschaft leichter machen, sich neu zu erfinden, sich zu verändern, neue Strukturen, neue Produkte,
00:11:57: Innovationen zu machen. Und was wir machen hier in Europa, ist immer noch das Gegenteil.
00:12:03: Wir haben Regulierungen, selbst bei neuen Dingen sofort einregulieren das Ganze und
00:12:11: wir glauben, wir können uns all die Dinge leisten, die wir aus der Vergangenheit kennen
00:12:17: und das ist dieser Situation nicht mehr angemessen.
00:12:19: Dann lassen Sie jetzt nochmal einen Blickwerfen auf die Konsequenzen für Anlegerinnen und
00:12:24: Anleger. Was heißt das denn für die Kapitalmärkte, für die Aufstellung von Portfolios und wie
00:12:29: sollten denn Privatanlegerinnen und Anleger darauf jetzt reagieren? Also soll ich jetzt
00:12:33: gleich mal gucken, was habe ich so für Aktien im Portfolio, die vielleicht Verlierer sein
00:12:36: können, soll ich die rausschmeißen, soll ich ihnen Gewinner investieren? Also da gibt's
00:12:41: ja eine Vielzahl von Handlungsmöglichkeiten, die man da jetzt aufmachen könnte. Wie siehst
00:12:47: du denn die Sache? Also wie sollte man da jetzt am besten vorgehen, was sollte man tun oder
00:12:50: auch vielleicht nicht tun?
00:12:51: Was das für die Kapitalmärkte heißt, das haben wir ja gesehen. Die Aktienmärkte, ja
00:12:57: gehen überhaupt nicht. Die Unternehmensergebnisse in der aktuellen Berichtssongeradik, die
00:13:03: sind so gut in den USA, da gibt's neue Höchststände. In Europa stehen wir aber auch nicht weit
00:13:07: von den Höchstständen entfernt. Die Zinsenanleimarkt hat überhaupt nicht reagiert. Der Einzig der
00:13:13: Dollar, der ist eben deutlich stärker geworden, weil das muss man ja vor dem Hintergrund
00:13:16: sehen, dass es ja eine wilde Abwärtsreise gegeben hat in den letzten Monaten, das scheint
00:13:22: uns eher eine zwischenzeitliche Korrektur zu sein. So, das soll heißen. Also die Märkte
00:13:29: gehen davon aus, dass sich die Wirkungen von diesen Zoll-Einführungen, den einseitigen
00:13:34: Zoll-Einführungen durch die USA auf die Wirtschaft, auf die Weltwirtschaft eher allmählich entfalten.
00:13:42: Das heißt über die nächsten Jahre und nicht in so einem plötzlichen Super-Gau oder Abbruch
00:13:50: der Weltwirtschaft. Auch ist dieser Schritt jetzt, das heißt also diese Zoll-Mauern, die
00:13:56: sie jetzt aufgebaut worden sind, auch nur ein Baustein, wenn man tatsächlich eine andere
00:14:02: Wirtschaftsordnung am Ende haben will. Wir müssen sehen, wie weit dieser Umbau der Weltwirtschaft
00:14:09: auch wirklich geht. Es ist eher eben eine Etappe auf der Reise zu einer neuen Weltwirtschaftsordnung.
00:14:15: Und dann sehen die Märkte natürlich auch, dass auf dieser Reise sich die Passagiere an
00:14:19: das veränderte Klima anpassen werden. Da wiederhole ich mich die großen internationalen,
00:14:26: die bösennotierten Unternehmen, die werden sich schnell anpassen. Die negativen Auswirkungen
00:14:31: sind eher auf Basis der Wirtschaftsstandorte zu spüren. Es soll nicht heißen, dass nicht
00:14:39: auch die Unternehmen federn lassen müssen. Jetzt gerade auch wieder in der aktuellen
00:14:46: Berichtssaison, die Unternehmen, die viele US-Unternehmen sprechen von Gewinneinbußen
00:14:53: durch die Zölle, die sie bisher geschluckt haben. Und kurioserweise versucht jeder das
00:14:58: Wort Preiserhöhung in den USA zu vermeiden. Die wurschteln sich in den Ausblicken, alle
00:15:02: drumherum sagen, sie werden die Preise optimieren oder zielgerichtet gestalten. Da haben sie
00:15:10: natürlich alle die Erfahrung von Walmart im Rücken, die gesagt haben, wir werden das
00:15:15: mal weitergeben an unsere Kunden. Und die dann einen heftigen Streit mit Donald Trump
00:15:18: gekommen ist, der fast die Preise reguliert hätte für die Lebensmittel. Das steckt jetzt
00:15:23: da in den Knochen, heißt aber, dass eben alle leiden werden und das ist eben dann auch die
00:15:30: Konsequenz für die Anleger. Es wird eher in den Gesamtrendite-Zahlen für die Anlageklassen,
00:15:38: das heißt Aktienanleihen, Aktien und Zinsen, in der Zukunft allmähliche Veränderungen geben,
00:15:44: das heißt also, wenn das weltweite Wachstum wirklich ausgebremst wird durch weitere Zollmaßnahmen,
00:15:49: dann wird eher das gesamte Renditepotenzial nach unten gehen, als dass man jetzt hektisch sagen
00:15:57: muss, die Region ist besser als die andere, das ist eben nicht so. Gerade bei Zollen sind beide
00:16:02: Regionen das zollerhebende Land und die Handelspartner in etwa zugleichen Teilen an den negativen
00:16:11: Konsequenzen beteiligt. Insofern ist es jetzt vermessen zu sagen, man muss jetzt Amerika kaufen
00:16:17: oder man muss jetzt Europa kaufen. Europa hat sicherlich Chancen und das haben ja
00:16:23: internationale Portfolioanleger auch durchaus vorweggenommen schon, aber nur dann, wenn es sich
00:16:29: intern tatsächlich reformiert und mehr Dynamik hinbekommt oder wesentlich mehr Geld ausgibt,
00:16:35: das Letztere passiert und deswegen haben wir gesagt einige internationale Fonds gesagt,
00:16:42: Sie alle zieren wieder mehr Geld in Europa, weil man eben im nächsten Jahr erwartet,
00:16:48: dass die Dynamik anspringt. Es hat einmal mit den Zollen überhaupt nichts zu tun,
00:16:51: sondern das sind allein die Fiskalprogramme, die hier laufen. Das allein wird es auch nicht
00:16:56: bringen dauerhaft, sondern Europa müsste wie gesagt bei der Flexibilität bei neuen Technologien
00:17:01: eben wahnsinnig aufholen, um wirklich eine dauerhafte Erfolgsgeschichte zu machen. Insofern
00:17:06: muss man das wirklich ein bisschen mit Vorsicht betrachten. Für den Anleger heißt es nach wie
00:17:12: vor weltweite, also internationale Portfolios sind unverzichtbar und das hat mit diesen Zollen
00:17:20: auch nicht so viel zu tun, weil es ist ja die gesamte Welt, die mit Zollen belegt wird. Es ist
00:17:25: eine einseitige Aktion der Vereinigten Staaten und wir achten jetzt vor allen Dingen viel mehr
00:17:30: darauf, wie sind jetzt die Reaktionen? Gibt es zweitrundendeffekte? Das heißt, kommen jetzt
00:17:36: andere Länder auch auf den Trichter, dass sie eben Zölle aussprechen wollen. Dann hätten wir
00:17:43: wahrscheinlich nochmal eine andere Situation. Deswegen ist es schon bemerkenswert, dass die EU
00:17:48: gesagt hat, wir bleiben beim Freihandel und wir lassen das mit den Zollen. Bin gespannt, wie das
00:17:56: durchhaltbar ist. Zumindest hat Donald Trump ja jetzt auch noch, ich glaube es kam heute Nacht,
00:18:00: irgendwie mit Südkorea beispielsweise ein Abkommen, ich glaube mit Thailand auch noch
00:18:04: geschlossen, so kurz vor knapp 1. Acht, da war ja so die Deadline, aber wir sind allen Ländern dabei,
00:18:09: parallel zu verhandeln und es kommt fast überall Ähnliches raus. Ja, wer sonst auch Wahnsinn,
00:18:14: also wenn es mit jedem Land eine einzelvertragliche Regelung gibt, dann wird es natürlich schwer.
00:18:19: Zumal die ja alle noch ausgemalt werden müssen, das dürfen wir nicht vergessen, dass ein Rahmen
00:18:23: abkommt. Genau, es ist also nichts fixiert bisher. Es ist nur gesagt, so ungefähr wollen wir es machen,
00:18:28: alles klar, Handschlag und der eigentliche Vertrag, der muss ja erst noch ausgearbeitet werden.
00:18:32: Das ist das Vertrag über solche Handelsabkommen, da geht es im Gesamt der Wirtschaft, um die
00:18:36: Außenhandelsbeziehungen und wenn man da wirklich mit dem anderen Land anfängt zu sagen, wir machen
00:18:42: jetzt Bedingungen, wir machen kein Freihandel, sondern wir machen Bedingungen, da muss man
00:18:46: fast für jedes Produkt anfangen zu formulieren, welche Zölle gelten, welche Regulierungen gelten,
00:18:52: welche Standards gelten und deswegen sind Handelsabkommen dann immer regelmäßig
00:18:55: mehrere Tausend Seiten dick und dauern irgendwie zehn Jahre in der Vorbereitung. Insofern muss
00:19:00: man mal sehen, was dann da wirklich an Maßnahmen am Ende nach fünf Jahren tatsächlich rauskommt.
00:19:04: Zumal es tatsächlich ja einen riesen Katalog gibt für die unterschiedlichen Produktkategorien,
00:19:09: also es geht dann runter, keine Ahnung, Spielzeug aus Plastik, nicht aus Plastik,
00:19:14: aber Spielwaren, die keine Spielzeuge sind, aber nicht Prokakarten, also das ist Wahnsinn,
00:19:22: das ist ein riesen Katalog und der muss eigentlich komplett. Du kannst dich bei der Kommission bewerben damit,
00:19:25: ja das ist genau so denken die. Aber das ist, wie gesagt, da hat die Kommission jetzt in Europa
00:19:30: nichts, das ist eben das Kennzeichen von solchen Handelsgesprächen. Gut, dann lass uns doch mal
00:19:36: ein bisschen drauf schauen, inwiefern kann man denn schon sagen, das sind Gewinne in Anführungszeichen,
00:19:41: Branchen und das sind Verliererbranchen. Also wenn ich jetzt so drauf gucken müsste,
00:19:45: so auch aus der Nachrichtenlage der letzten Tage, hätte ich gesagt, die Autobranche,
00:19:48: die wird leiden und das tut sie ja auch schon offensichtlich. Ja, natürlich gibt es Gewinne
00:19:53: und Verlierer von diesem Regelwerk, das dann auch kommen wird. Also über das Recht der Autos hier
00:19:59: in Deutschland sind schlechter dran als der Maschinenbau. Gerade Maschinenbau hat immer
00:20:06: man drauf hingewiesen, deutsche Maschinen sind immer noch, muss man wahrscheinlich sagen. Häufig
00:20:12: konkurrenzlos, auch in den USA, das heißt also da können die Zölle dann höchstens die Nachfragen
00:20:18: ein bisschen dämpfen, aber es gibt dann keinen US-Anbieter, der gleich alle Aufträge geschnabbt.
00:20:23: Aber um das mal zu verdeutlichen, wie man hier denken muss, das Ganze ist extrem differenziert,
00:20:31: man kann fast keine Pauschale auch sagen treffen. Selbst im Automobilbereich muss man muss man
00:20:35: noch differenzieren. Also erst mal bei Autos gibt es eine große Konkurrenz in Amerika von
00:20:41: amerikanischen Herstellern, das ist schlecht für die deutschen Autos, klar. Da muss man aber sehen,
00:20:45: andere Länder, Autokonkurrenten, China zum Beispiel, die haben teilweise deutlich höhere Zölle,
00:20:51: ist wieder gut für deutsche Autos. Dann muss man weiter gucken, es gibt sehr viele Firmen,
00:20:57: individuelle Dinge. BMW hat zum Beispiel Fabriken in den USA, das ist schön für BMW. BMW hat aber
00:21:04: auch Fabriken in Mexiko, die sich mit ihren Zuliefern dann in den USA Vorprodukte hin und her schicken
00:21:10: und dann immer Zölle zahlen müssen. Das ist schlecht für BMW. Also was ich damit sagen will,
00:21:15: man muss Produktions- und Absatzketten ziemlich genau analysieren, um jetzt rauszufinden, wer auf
00:21:21: diesem Zoll, auf dieser Zollstrecke ist Gewinner, wer bleibt ganz liegen, wer ist Verlierer, um dann
00:21:28: halt dem eigenen Aktienportfolio dann auszutauschen, untergezwichten, überzugewichten. Und das kann
00:21:33: dann teilweise innerhalb einer Branche total unterschiedliche Ergebnisse geben. Also man muss
00:21:39: quasi wirklich jedes einzelne Unternehmen aus einer spezifischen Anfälligkeit gegenüber dieser
00:21:44: neuen Zolllandschaft abklopfen. Klassischer Fall fürs professionelle Portfolio-Management,
00:21:51: das ist was, was dort jeden Tag gemacht wird. Aber insgesamt müssen wir ganz klar sehen,
00:22:00: dürfen wir uns auch nichts vormachen, diese Zollreise wird uns am Ende alle schon belasten.
00:22:06: Die Gewinne aller Firmen insgesamt werden leiden, zumindest in der Vergleichs-Situation, wo die
00:22:15: Zölle nicht da gewesen sind. Das ist ja kein Wunder. Der US-Staat nimmt 3 bis 400 Milliarden,
00:22:21: plant er über die nächsten Jahre, über diese Zölle einzunehmen. Irgendjemand muss die ja bezahlen.
00:22:28: Dass jetzt aber auch die US-Firmen bezahlen, da habe ich gerade darauf hingewiesen, sieht man in
00:22:36: der laufenden Berichtssaison, gerade die Konsumwüterhersteller eben berichten, über Milliarden
00:22:42: Belastungen, die sie bisher eben selbst geschluckt haben. Mal sehen, wie das da weitergeht. So,
00:22:46: wenn man Strich drunter zieht, was heißt das jetzt insgesamt? Also würde ich sagen, erstens die
00:22:52: Märkte erwarten keinen Einbruch, sondern eher ein langsamen Strukturwand. Zweitens, die Anleger
00:22:58: müssen das hinnehmen. Es gibt nicht den US-Gewinner und den europäischen Verlierer. Verlieren tun
00:23:05: alle. Das heißt, für den europäischen Anleger weltweite Portfolios weiterhin unverzichtbar.
00:23:11: Drittens, es kommt schon darauf an, Gewinner und Verlierer jetzt in jeder Branche zu bestimmen.
00:23:16: Das ist keine leichte Aufgabe, weil es eben so viele Effekte gibt, weil es so komplex ist. Ja,
00:23:21: dann muss das ja nochmal professionelles Research Management her. Und viertens würde ich sagen,
00:23:29: ja, wenn das so weitergeht mit der Reise in die Zollhölle, wenn es jetzt gegen Zolle gibt
00:23:35: überall und wenn Trump auch noch die Direktinvestitionenblick hat und den Kapitaverkennung,
00:23:41: dann wird es langsam kritisch für die Rendite, für Anleihen und Aktien generell. Aber dann geht
00:23:49: mir das weltweite Wachstum richtig runter. So haben wir nur ein paar Zehntel einbußen, aber dann
00:23:53: haben wir wirklich ein Thema. Und dann müssen wir wieder neu rechnen. Aber dann sind es negative
00:23:58: Konsequenzen, die alle betreffen, alle weltweit, würde ich sagen. So, jetzt haben wir ganz viel
00:24:03: über diese Zölle geredet, wie schon das ganze Jahr eigentlich gefühlt. Also, das ist so der
00:24:08: Dauerbrenner. Ich weiß nicht, es gibt immer solche Dauerbrenner. Also, eine Zeit lang war es die
00:24:12: Inflation. Jetzt sind es die Zölle. Da reden wir jetzt seit einem Dreivierteljahr darüber. Ich glaube,
00:24:16: das Thema wird dann durch sein. Also, wie gesagt, wenn nicht gleich wieder in die nächste Zollsau
00:24:20: aus dem Weißen Haus losgelassen wird, aber ich denke, damit soll es dann auch erst mal genug
00:24:24: sein. Für Trump ist vor allen Dingen wichtig. Einnahmen, Einnahmen, Einnahmen. Klar, Staatsschulden,
00:24:31: Thema, haben wir ja auch schon mal angesprochen. Aber es gab ja noch was anderes. Nicht, dass wir
00:24:35: nur über Zölle gereden in dieser Folge. Auch ein bisschen was anderes gab es auch noch. Die US-Notenbank,
00:24:39: Federal Reserve, die hat ja entschieden, an der Zinsschraube nicht zu drehen. Das dürfte Donald
00:24:45: Trump wieder mal nicht gefallen. Er hat sich ja schon mit Jerome Powell öffentlich mehr oder
00:24:49: weniger darüber gestritten, dass doch mal bitte die Zinsen gesenkt werden sollen und am besten
00:24:54: gleich ordentlich, damit es in den USA wieder ein bisschen vorwärts geht. Aber anscheinend sagt
00:24:59: Jerome Powell, nee, das machen wir nicht, weil Inflation droht wegen der Zölle. Ja, und interessant
00:25:05: daran ist, dass es zum ersten Mal seit 30 Jahren zwei Abweichler gegeben hat. Bei solchen Zentrabank
00:25:13: Sitzungen ist ja immer das Gremium, was abstimmt, der FOMC, das Offenmarkkomitee in den USA. Hier
00:25:19: bei uns ist es der Zentramangrat. Und auch in Amerika ist es allermeistens einstimmig. Und diesmal
00:25:26: gab es eben zwei Governets, die dagegen votiert haben, und zwar für Zinssenkungen. Zufällig
00:25:36: diejenigen, die auch im Gespräch stehen dafür, vielleicht Jerome Powell zu beerben. Ich weiß
00:25:42: nicht, ob das erwähnenswert ist. Wurden aber durch den Sachverstand der anderen überstimmt. Naja,
00:25:50: man kann, wenn man da mit nicht jumpschen Maßstäben, sondern mit wirklich objektiven
00:25:58: gelbpolitischen Maßnahmen, Maßstäben rangeht, kann man sicherlich eine Diskussion aufmachen. Die
00:26:03: FED hat nicht nur das Ziel Preisstabilität, sondern eben auch das Ziel Arbeitsmarktsstabilität. Und
00:26:11: man stellt fest, dass die Dynamik in der US-Wirtschaft nachlässt, dass auch der Inflationstrend,
00:26:20: wenn man mal die Zölle abzieht, abwärtsgerichtet ist, und diese Zölle abzuziehen, das entspricht
00:26:27: professioneller gelbpolitischer Einschätzung. Weil Zölle sind, wenn man es mal richtig über
00:26:32: nachdenkt, ein einmaliger Preissprung nach oben und ein einmaliger Preissprung nach oben ist keine
00:26:39: Inflation. Inflation ist dauerhaft, ja, um, ja, um, ja, um, ja, eine zu höhere Geldentwertung. Ein
00:26:46: einmaliger Sprung, sei es ob man im Mehrwertsteuer einführt oder ob man Zölle einführt, ein
00:26:52: einmaliger Sprung ist dann im nächsten Jahr wieder vorbei und dann sinkt die Inflationsrate. Wenn
00:26:59: sonst alles in Ordnung ist, sinkt sie wieder zurück. Insofern kann man durchaus einen Punkt
00:27:03: machen und zu sagen, also hört mal, wir haben hier sehr hohe Zinsen in Amerika und das können wir mal
00:27:10: langsam so ein bisschen lockerer lassen, weil wir sehen hier, dass die Ursachen dafür jetzt
00:27:15: langsam abklingen und damit wir nicht wieder zu spät sind. Wenn dann die Konjunktur wirklich in
00:27:21: die Grütze geht in der zweiten Jahreshälfte und die Preise eben dann doch stärker runterkommen,
00:27:26: die Inflation stärker runterkommt, dann sind wir wieder zu spät. Also das ist nicht ganz aus der
00:27:31: gelbpolitischen Welt. Es ist jetzt keine Fantasieargumentation, die die beiden Abweichler da aufmachen,
00:27:37: aber es gibt eben auch ganz gewichtige gelbpolitische Gegenargumente, die sich eben durchgesetzt haben
00:27:43: in der Debatte oder bei der Abstimmung. Und diese Gegenargumente sind, dass man am Arbeitsmarkt
00:27:52: diese Abschwächung überhaupt nicht sieht. Das ist ja das Ziel der US-Notenbank. Die Konjunktur
00:27:57: geht zwar zurück, aber der Arbeitsmarkt ist richtig kräftig. Keine Arbeitslosigkeit, kein
00:28:02: Anstieg. Bei der Inflation, richtig, man kann das alles abziehen, aber es gibt natürlich eine
00:28:07: Restwahrscheinlichkeit, dass Anstoßeffekte dann doch übrig bleiben, so ganz arithmetisch darf man
00:28:13: das nicht verwenden. Vor dem Hintergrund ist es auch angemessen und gut vertretbar zu sagen,
00:28:20: wir warten mit Zinssenkungen noch bis diese Phänomene, Wirtschaft wird schlechter,
00:28:25: vielleicht sogar am Arbeitsmarkt, bis die Symptome stärker geworden sind. Deswegen bleiben wir
00:28:32: auch dabei, dass die Zinsen sinken werden in diesem Jahr sogar noch zweimal in den USA. Und dann wird
00:28:38: es ganz spannend werden, wie stark ist die Abschwächung. Wenn die vertretbar erscheint an den
00:28:43: Aktienmärkten und die Zinsen sinken, dann ist das eher gut. Wenn es zu stark nach unten geht,
00:28:48: ja dann müssen die Zinsen aber dann wahrscheinlich doch schneller noch gesenkt werden. Und da muss
00:28:53: man sehen, was die Märkte aus diesem Konglomerat machen, sehr schwache Wirtschaft ist natürlich
00:28:57: wahrscheinlich eher ein Negativfaktor für die Aktienmärkte, der dann durchschlägt. Aber das
00:29:03: werden, damit sind wir bei den Themen vom zweiten Halbjahr. Ich hoffe auch, dass wir das Z-Word dann
00:29:08: langsam mal begraben können, zumindest für eine ganze Weide lang, haben jetzt auch genug
00:29:13: Aufmerksamkeit darauf gerichtet und wieder zu den Daten, die die Märkte eigentlich interessieren
00:29:18: sollten, wachst du um Inflation, Zinsen und so weiter zurückkehren können. Dann hoffen wir
00:29:24: das mal. In der nächsten Folge werden wir ja genau das tun. Wir schauen mal so ein bisschen zurück
00:29:27: auf das erste Halbjahr und werden auch natürlich nach vorne schauen, was steht im zweiten Halbjahr
00:29:32: noch so an. Da holen wir uns wieder Verstärkung mit dem Jörg Boyzen, unserem Chief Investment
00:29:37: Officer. Schauen wir mal so ein bisschen, wie er die Lage verurteilt und vielleicht kann er uns ja
00:29:41: auch sagen, was ist denn mit den Gewinnern und Verlierern bis dahin, die analysieren ja jetzt
00:29:45: bestimmt kräftig Proportfolios und schauen genau da drauf, wer gewinnt, wer verliert,
00:29:51: wer muss man übergewichten, wer muss man untergewichten durchaus eine ja tagesfüllende
00:29:57: Arbeit mit viel Research und viel Arbeit. Unbedingt, unbedingt. Die meisten Leute denken,
00:30:02: es kann ich ja selber machen, dann sagen wir viel Spaß. Es gehört doch ein paar Kenntnisse dazu,
00:30:06: eine US-Amerikanische Bilanz zu lesen oder auch eine europäische. Ja, überhaupt Bilanzen lesen,
00:30:10: nicht so einfach. Ja, das war es von uns für heute. Vielen Dank fürs Zuhören und wenn Sie Fragen
00:30:15: haben rund um das Thema Zölle, denn im Augenblick müssen wir uns leider noch damit beschäftigen,
00:30:19: Uli. Dann schreiben Sie uns doch gerne an podcast@dk.de oder kommentieren Sie unter einem
00:30:25: unserer Social Media Post. Da sehen Sie das dann auch. Vielen Dank fürs Zuhören und bis bald, tschüss!